Wuppertal: Graffiti-Krippe in Wuppertal: Jetzt wurde das Jesuskind zerstört

Wuppertal: Graffiti-Krippe in Wuppertal: Jetzt wurde das Jesuskind zerstört

Erst erschwerten Vandalismus und Sturm den Aufbau, dann wurde am Weihnachtstag das Jesus-Kind aus der Krippe genommen. Nun haben Unbekannte den Kopf des Jesus-Kindes abgerissen.

Wuppertal. Die Graffiti-Krippe vor der Citykriche in Wuppertal kommt nicht zur Ruhe. Erst erschwerten Vandalismus und Sturm den Aufbau, dann wurde am Weihnachtstag das Jesus-Kind aus der Krippe genommen. Es konnte zwar rasch wiedergefunden und erneut an der Krippe befestigt werden. Nun aber haben Unbekannte den Kopf des Jesus-Kindes abgerissen.

Die für die Krippe verantwortliche katholische Citykirche ist bestürzt und macht darauf aufmerksam, dass Kritik zwar willkommen sei, so aber vielen Wuppertalern die Freude an der Krippe genommen werde. Offenkundig sei die Botschaft der Krippe für manche so verstörend, dass sie nur mit Zerstörung reagieren können. Das aber zeige eher, dass die Botschaft der liebevollen Zuwendung Gottes zu den Menschen, die an Weihnachten in der Menschwerdung Jesu zum Ausdruck komme, wohl immer noch Kraft besitze: "Diese Liebe jedenfalls bleibt!"

Die Citykirche verspricht die erneute Reparatur. Die Krippe werde Wunden tragen, aber bleiben. "So ist die Liebe und so ist das Leben." Die besondere Botschaft der diesjährigen Graffiti-Krippe mit ihrer nun ganz besonderen Geschichte laute: "Gott ist da - und er bleibt da!"

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