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Interview Gewalt gegen Rettungskräfte: Auch in Wuppertal ein Problem

Wuppertal · „Denkt daran, dass auch ihr unsere Hilfe gebrauchen könntet.“

 Bei Unfällen wie diesem vor rund vier Jahren auf der A 46 Richtung Düsseldorf hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun, die Fahrzeuginsassen aus dem Auto zu bergen. Auch in solchen Situationen kommt es immer häufiger zu Störungen, Beleidigungen oder gar tätliche Angriffe gegen sie.

Bei Unfällen wie diesem vor rund vier Jahren auf der A 46 Richtung Düsseldorf hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun, die Fahrzeuginsassen aus dem Auto zu bergen. Auch in solchen Situationen kommt es immer häufiger zu Störungen, Beleidigungen oder gar tätliche Angriffe gegen sie.

Foto: Tim Oelbermann

Der Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat eine Kampagne gestartet, die sich unter dem Titel „Gewalt angehen“ der Gewalt gegen Einsatz- und Rettungskräfte widmet. Laut Statistik ist das offenbar kein neues Phänomen, wird aber immer auffälliger. Einsatzkräfte werden im Dienst bedroht, beleidigt, manchmal auch tätlich angegriffen. In einer aktuellen Umfrage der DGUV unter 6500 aktiven Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland gab die Hälfte der Befragten an, in den vergangenen zwei Jahren entsprechende Gewalterfahrungen erlebt zu haben.