NRW-Stiftung: Geld für Utopiastadt und Wupperschiene

NRW-Stiftung: Geld für Utopiastadt und Wupperschiene

Wuppertal. 200.000 Euro - das ist der Betrag, den die NRW-Stiftung für den Verein Utopiastadt zur Verfügung stellt. Mit dem Geld soll der alte Wartesaal im Bahnhof Mirke denkmalgerecht saniert werden.

Dort sollen künftig Konzerte, Ausstellungen und Seminare stattfinden. Damit das möglich wird, müssen zunächst die Handwerker ran und Wände neu dämmen, den Fußboden neu verlegen und auch die Toilettenanlage barrierefrei zugänglich machen.

Utopiastadt plant aus dem Mirker Bahnhof ein „Stadtlabor für Utopien“ zu entwickeln, in dem visionäre Ideen und gesellschaftliche Grundüberlegungen konkretisiert und realisiert werden. Die letzten drei Jahre dienten als Experimentierphase für das Kreativviertel. Während dieser Zeit entstanden bereits erste Atelier- und Arbeitsplätze, Werkstätten und auch eine Außengastronomie.

Weitere 150.000 Euro stellt die Stiftung NRW für den Verein "Wupperschiene" zur Verfügung. Das Geld soll in die Wiederbelebung der Eisenbahnstrecke von Oberbarmen nach Radevormwald fließen, genauer: in die denkmalgerechte Sanierung der Eisenbahnbrücke Öhde. Jeder weitere vom Verein für dieses Vorhaben eingeworbene Euro wird darüber hinaus von der NRW-Stiftung bis maximal 50.000 Euro verdoppelt.

Der Verein arbeitet seit Jahren daran, die rund 16 Kilometer lange Bahnstrecke instandzusetzen, um sie künftig für den Museumsverkehr nutzen zu können. Der letzte Baustein, der zur Inbetriebnahme der Museumsstrecke noch fehlt, ist die denkmalgerechte Sanierung der Öhder Brücke. Diese liegt am Beginn der Bahnstrecke und ist erst seit vergangenem Jahr für den Fahrbetrieb gesperrt.

Mehr als 50.000 Stunden Eigenleistung haben die Vereinsmitglieder schon in das Projekt „Wupperschiene“ investiert. Auf einem Teilstück der Strecke fahren seit einigen Jahren Fahrraddraisinen. Red