Mobilität GDL ruft für Donnerstag und Freitag zu Warnstreik bei Bahn auf

Wuppertal · Bahnreisende und Pendler müssen sich auf Einschränkungen einstellen: Der Streikt beginnt am Donnerstag, 7. Dezember, ab 18 Uhr im Güterverkehr und ab 22 Uhr im Personenverkehr. Der Streik endet am Freitag, 8. Dezember, um 22 Uhr.

 Die GDL hat für Donnerstagabend, 7. Dezember, bis Freitagabend, 8. Dezember, zum Streik aufgerufen.

Die GDL hat für Donnerstagabend, 7. Dezember, bis Freitagabend, 8. Dezember, zum Streik aufgerufen.

Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat ihre Mitglieder für den Zeitraum von Donnerstagabend, 7. Dezember, bis Freitagabend, 8. Dezember, zu einem Warnstreik bei der Deutschen Bahn aufgerufen. Das teilte die Gewerkschaft am Mittwochabend, 6. Dezember, mit.

Die Tarifrunde 2023 geht in die nächste Runde, nicht nur bei den Eisenbahnen in Deutschland, sondern auch bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder, heißt es in der Mitteilung der GDL.

Um Bewegung zu erzeugen, rufe die GDL bei der Deutschen Bahn AG, dem Transdev-Konzern, der AKN Eisenbahn GmbH, der City-Bahn Chemnitz GmbH und acht Unternehmen aus dem Personaldienstleistungsbereich Lokomotivführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Werkstattmitarbeiter und Disponenten in allen Unternehmen und zusätzlich Fahrdienstleiter und weitere Berufsgruppen bei DB Netz zum Streik auf:

Am Donnerstag, 7. Dezember, ab 18 Uhr im Güterverkehr und ab 22 Uhr im Personenverkehr. Der Streik endet am Freitag, 8. Dezember, um 22 Uhr.

„Für die Bahn gilt dasselbe wie für den gesamten öffentlichen Dienst: Wer qualifizierte Fachkräfte gewinnen und halten will, muss attraktive und wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen anbieten,“ erklärt der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach. „Mit seiner Weigerung, über die berechtigten Forderungen der GDL auch nur zu verhandeln, schadet der Bahnvorstand vor allem dem eigenen Unternehmen, demotiviert seine Beschäftigten und schikaniert die Fahrgäste.“

(dpa/Red)
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