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Gaskessel: Die Pläne kommen gut an

Gaskessel: Die Pläne kommen gut an

In der Politik und beim Bezirksverein kommen die Pläne von Thomas Drescher für den Gaskessel gut an.

Heckinghausen. Ein mehrgeschossiges Haus mit Fitnessclub, Gastronomie und Ausstellungsfläche, direkt in den Gaskessel gebaut: Die Pläne von Investor Thomas Drescher für das Heckinghauser Wahrzeichen sorgen für Aufsehen. „Das wird ein absoluter Hingucker“, freut sich Bezirksbürgermeister Christoph Brüssermann (CDU). „Als ich das in der WZ gelesen habe, dachte ich: Ein guter Tag für Heckinghausen.“

In die Vorplanungen war Brüssermann seit Monaten eingebunden. „Ich rechne aber allen Beteiligten und der Verwaltung hoch an, dass er jetzt etwas an die Öffentlichkeit gelangt ist. Das spricht für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so der Politiker, der Drescher lobt: „Er hat schon vorab Geld in die Hand genommen, etwa für die Gutachten für den Brandschutz.“

Foto: CDU/G. Bartsch

Dass es letztendlich mit der Umsetzung klappt, daran hat Brüssermann keine Zweifel. Auch die Frage der Bodenbelastung sei geklärt worden. „Natürlich ist er etaas belastet, aber er muss nicht getragen werden, es reicht, ihn einzukapseln. „Für Heckinghausen läuft es momentan“, sagt Brüssermann und nennt nicht nur den Gaskessel als Projekt, sondern auch die „letzte Fleischtheke“, die am 10. Februar eröffnen soll, und die Neubaupläne auf dem ehemaligen Schenkendorff-Sportplatz.

Dass es jetzt doch eine Zukunft für den Gaskessel gebe, strafe alle Lügen, die an einen Abriss des Denkmals gedacht hatten. Dietmar Bell (SPD) hatte im vergangenen Jahr dieses Thema aufgebracht und dafür viel Kritik geerntet. Allerdings gab es auch Zustimmung für ihn. Der Tenor: „Wenn es keine adäquate Nutzung gibt, muss man über den Abriss nachdenken.“

Auch Werner Schwarz, 2. Vorsitzender des Heckinghauser Bezirksvereins, hatte sich damals skeptisch geäußert. „Wir waren gespannt, was sich tut.“ Er lobt die Pläne von Drescher: „Das passt gut in die Landschaft und wird den Stadtteil beleben.“ Wichtig sei, dass das Denkmal erhalten bleibt: „Der Gaskessel gehört hier hin.“