Gaskessel-Betreiber erweitern das Angebot auf dem Skywalk

Neues Angebot : Gaskessel-Betreiber erweitern das Angebot auf dem Skywalk

NACHGEHAKT Um noch mehr Besucher zu locken, gibt es samstags Cocktails. Besucherzahlen seien bislang zufriedenstellend.

Gemütlich einen Cocktail schlürfen und dabei auf knapp 70 Metern Höhe bei chilliger Musik den Sonnenuntergang genießen – das können die Besucher am Samstag auf dem Dach des Gaskessels. Denn ab dem 13. Juli bis Ende August bietet der Gaskessel das Skywalk Sundown Special an. Jeweils ab 19 Uhr können die Besucher zum Skywalk fahren, wo Lounge-Musik läuft. Sitzkissen laden zum Verweilen ein. Im Preis von 13,50 Euro ist ein Jumbo-Cocktail – wahlweise mit oder ohne Alkohol – enthalten. Jetzt hoffen die Betreiber auf trockenes Wetter.

„Wenn das Wetter gut bleibt, machen wir auch nach den Sommerferien damit weiter“, verspricht Gaskessel-Geschäftsführerin Marina Kirrkamm. Die Tickets für die Events gibt es samstags im Erdgeschoss im Restaurant Aposto, wo auch die Cocktails ausgegeben werden. Geöffnet ist der Skywalk bis 22.30 Uhr.

Insgesamt ist Marina Kirrkamm nach dem ersten Monat zufrieden mit den Besuchszahlen des Gaskessels. Einige Tausend Besucher seien schon da gewesen, erzählt sie: „Alle Besucher sind glücklich, wenn sie aus dem Gaskessel kommen.“ Dass jetzt der Zugang zum Skywalk auch unabhängig von der Ausstellung möglich ist, sei eine Option, die das Team schon immer im Hinterkopf hatte. Nur in der ersten Woche wollten sie das noch nicht anbieten, „damit die Leute erst einmal mitbekommen, was es hier alles Tolles gibt“.

Die Reduzierung der Öffnungszeiten auf Donnerstag bis Sonntag habe mehrere Vorteile; zum einen konnten dadurch die Eintrittspreise gesenkt werden, weil weniger Personal nötig ist. Zum anderen haben Gruppen an den anderen Tagen den Gaskessel für sich. „Viele Unternehmen haben schon nach exklusiven Führungen gefragt“, sagt Marina Kirrkamm. Auch Sitzungen und Feierlichkeiten seien an den Schließungstagen im Gaskessel möglich. Etliche Schulen und Kindergärten haben in den vergangenen Wochen bereits den Gaskessel erkundet. Andere nehmen ihn ins Ferienprogramm auf.

Bezirksbürgermeister
spricht von einem Höhepunkt

Jetzt wirbt die Geschäftsführerin verstärkt auch in den umliegenden Städten für die neue Wuppertaler Sehenswürdigkeit. „Vorher war das schwierig, weil wir da noch kein Bildmaterial hatten.“ In den Sozialen Medien ist der Gaskessel sehr aktiv. Außerdem schreibt Marina Kirrkamm Hotels und Busunternehmen in ganz NRW an.

Bezirksbürgermeister Christoph Brüssermann (CDU) hat bisher nur lobende Stimmen in Heckinghausen gehört: „Alle sind begeistert und sprechen von einem Höhepunkt“, freut er sich. „Es ist genau so geworden, wie wir es uns gewünscht haben.“ Auch das Restaurant Aposto mit seinem Biergarten werde sehr gut angenommen, sei manchmal sogar abends ausgebucht. Statt des jährlichen Kinderfests gibt es deshalb dieses Jahr ein Stadtteilfest auf dem Gelände des Gaskessels. Möglich wird das über den Sozialen Verfügungsfonds. Am Sonntag, 22. September, sollen auf einer Bühne hinter dem Gaskessel von 12 bis 17 Uhr Bands auftreten, moderiert von Dörte aus Heckinghausen.

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