Fuß- und Radweg auf der Schwebebahn? Irre Idee wird zu Facebook-Hit

Soziale Medien : Fuß- und Radweg auf der Schwebebahn? Irre Idee sorgt bei Facebook für Furore

Eine Trasse für Fußgänger und Radfahrer auf der Schwebebahn - in der Facebook-Gruppe Nett-Werk Wuppertal feiern die Nutzer ein Bild von dieser Idee. Binnen kurzer Zeit wird die Animation zum Hit.

Über einen Monat müssen die Wuppertaler bereits ohne ihre Schwebebahn auskommen. Zwischen den Stationen Varresbeck und Stadion/ Zoo hatte sich am 18. November ein Teil der Stromschiene gelöst. Die Leitung war auf ein Auto gekracht und verfehlte den Fahrer nur knapp. Die Ursachen sind weiterhin unklar. Bis voraussichtlich Mitte 2019 wird die Schwebebahn allerdings weiterhin still stehen.

Den Wuppertalern fehlt also eine wichtige Verkehrsachse. Probleme wiederum machen offenbar erfinderisch. Das zeigt eine Idee, der es in der Facebook-Gruppe Nett-Werk Wuppertal zu einiger Popularität gereicht hat: Dort wird die Schwebebahn in eine Trasse für Fußgänger und Radfahrer verwandelt. Oben auf der Stromtrasse flanieren Fußgänger und radeln Radfahrer. Der Boden ist in heimeliger Holz-Optik dargestellt. Unten auf der Wupper sind Kanus zu sehen. Idylle pur. Einzig die Geländer entlang des Fuß- und Radweges sind ein bisschen niedrig geraten. Egal: Der Post findet viel Anklang im Netz.

Nach drei Stunden gefällt das montierte Foto bereits 343 Menschen. In den Kommentaren freuen sich die User über so viel Kreativität. „Die Idee ist super“, findet Conny. Martin sieht das ähnlich und schreibt: „Voll abgefahren.“ Andere Nutzer scheinen sich ganz ernsthaft mit dem Trassen-Plan auseinanderzusetzen. Nina beispielsweise überlegt: „Das wär schon schön. Weiß nur nicht bei der Höhe mit dem Wetterschutz - das müsste bestimmt "zugemauert" werden und dann ist es wieder nicht so schön.“

Die Sicherheitsvorkehrungen dürften im Falle einer Fußgängertrasse natürlich nicht außer Acht gelassen werden. Irina äußert ihre Bedenken zu dem Thema: „Wäre aber echt ne hammer Idee. Nur doof, wenn man aus Versehen runter fällt.“ Und prompt folgt ein Vorschlag von Facebook-Userin Christine: „Man müsste eine Art Käfigzaun machen. So im Bogen. Nach oben geschlossen.“

Wie auch immer es mit der Schwebebahn weitergeht - auf kreative Lösungsansätze der Wuppertaler scheint jedenfalls Verlass zu sein.

(paho)