Für 70 Millionen Euro: Start für größtes Bauprojekt der Uni

Für 70 Millionen Euro: Start für größtes Bauprojekt der Uni

Der Ersatzbau auf dem Campus Grifflenberg soll bis zum Jahr 2015 fertig sein.

Grifflenberg. Zum Jahresbeginn ist eines der größten Bauprojekte in der Geschichte der Bergischen Universität gestartet worden. Auf einer großen Freifläche zwischen der Gaußstraße und der Max-Horkheimer-Straße, die vor den ersten Schneefällen des Jahres gerodet wurde, soll bis 2015 in der Nachbarschaft des Hörsaalzentrums der Ersatzneubau für die Fächer Chemie/Biologie/ Ingenieurwissenschaften entstehen.

Durch die Gliederung des Neubaus in zwei Baukörper, einer für die Natur- der andere für die Ingenieurwissenschaften, soll ein gemeinsamer Vorplatz mit dem gegenüber liegenden Hörsaalzentrum geschaffen werden. Rund 70 Millionen Euro wird das Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 32.850 Quadratmeter und einer Nutzfläche von 16.425 Quadratmeter nach den aktuellen Planungen kosten. Nach Auskunft des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW Düsseldorf (BLB) wird — bei entsprechender Witterung — schon im März mit den Aushubarbeiten auf dem Campus begonnen.

Dem Einzug der Fachbereiche ab 2015 sollen dann weitere Sanierungsschritte auf dem Campus Grifflenberg folgen, denn die Betonbauten aus den 1970er Jahren müssen im Lauf der nächsten 15 bis 20 Jahre Schritt für Schritt auf Vordermann gebracht werden.

Der Neubau am Campus wird nach seiner Fertigstellung wegen seiner Dimensionen auch von der Talachse aus zu sehen sein. Bauherr ist der BLB, Eigentümerin das Land NRW. Die Bergische Universität wird auch in diesem Gebäude Mieterin sein.

Im September 2015 wird die Bergische Universität einen weiteren Neubau beziehen. Das Bauvorhaben an der B 7 auf dem Campus Haspel fällt vergleichsweise bescheiden aus. Für 8,6 Millionen Euro ist ein dreigeschossiges Gebäude geplant, das Platz für einen Hörsaal, eine Mensa und Seminarräume bieten wird. In dem sogenannten Gebäude HC werden die Studiengänge Architektur sowie Bau- und Ingenieurwissenschaft eine neue Heimat finden.

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