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Fünf Hektar, drei Gebäude: Der Skulpturenpark wächst

Fünf Hektar, drei Gebäude: Der Skulpturenpark wächst

Das bestehende Gelände und die Ausstellung soll deutlich ausgeweitet werden.

Wuppertal. Der Skulpturenpark von Tony Cragg soll erweitert werden, zusätzliche Ausstellungsräume gebaut werden (die WZ berichtete). Das Vorhaben teilt sich in zwei Züge, die nun seitens der Stadt auch Änderungen der betreffenden Bebauungspläne mit sich bringen. Diese wurden am Dienstagabend in der Bezirksvertretung Barmen beschlossen.

Zum einen kommt es jetzt zum Aufstellungsbeschluss, damit die Cragg Foundation fünf Hektar des östlich an den Park angrenzenden städtischen Waldes dazu bekommt. Etwa die gleiche Fläche gleichwertigen Waldes, die westlich abseits des Skulpturenparks liegt, wird sie dafür im Tausch abgeben.

Im Zuge der Erweiterung wird der Park um drei Ausstellungsgebäude wachsen. Eines davon soll auf dem jetzigen städtischen Waldgebiet entstehen — konkrete Pläne liegen dafür noch nicht vor. Fest steht: Einige bestehende Wanderwege des Parks müssen verlegt werden. Deren Anbindung an das vorhandene städtische Wegenetz bleibt aber. Das Gelände bleibt Landschafts-Schutzgebiet — das vertrage sich mit der Aufstellung der Skulpturen, hieß es in der Bezirksvertretung.

Konkreter sind die Pläne bereits für zwei weitere Ausstellungs-Gebäude mit einer Fläche von zehn mal zehn Metern und zehn mal 19 Metern, die auf dem Gelände eines ehemaligen Gartenbaubetriebs an der Buschstraße entstehen sollen. Bedingung der Stadt: Einen Zugang soll es nur über den Skulpturenpark geben. Das Pförtnergebäude des Parks wird in diesem Zusammenhang ebenfalls erweitert.

In diesem Zusammenhang wird der betreffende Bebauungsplan in einem vereinfachten Verfahren geändert — der Bereich östlich der Buschstraße von Haus Nummer 5 bis Haus Nummer 21 bis zum Skulpturenpark hin als Wohngebiet ausgewiesen. Das heißt: Mit der neuen Festsetzung werden im Gebiet nur Bauvorhaben erlaubt, die das Wohnen nicht stören. Das gilt auch für die beiden Ausstellungsräume.

Alle Bauvorhaben im Plangebiet müssen sich dann in die Eigenheiten des Gebiets einfügen. Diese Änderung wird im zweiten Quartal 2011 rechtskräftig werden. Der neue Plan für das Vorhaben im Osten des Skulpturenparks soll im vierten Quartal 2011 fertig sein.