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Baustelle: Friedenshöhe: Arbeit am Wohnpark beginnt

Baustelle : Friedenshöhe: Arbeit am Wohnpark beginnt

Gegenüber der Barmenia soll rund 45 Wohnungen entstehen.

Noch ist es ein steiler Hang mit den Resten der einstigen Baumbepflanzung. Schon bald soll an der Ecke Ronsdorfer Straße/Barmenia Allee ein Wohnkomplex mit 45 Eigentumswohungen entstehen. Mit den Bauarbeiten soll es in einigen Wochen losgehen.

Auf dem steilen Hang wollte zunächst die Barmenia selbst bauen, führte dafür auch einen Architektenwettbewerb durch. Gewonnen hat den das Wuppertaler Architektur-Contor Müller Schlüter (ACMS) mit einem Entwurf für drei winkelförmige Gebäude von drei bis vier Etagen, die sich um das bestehende Mehrfamilienhaus herum gruppieren.

Die Barmenia hat
das Projekt verkauft

Die Barmenia hat das Projekt im November an die Entwicklungsgesellschaft Harfid GmbH aus Essen verkauft. Die will den Wohnpark wie geplant bauen, bestätigt deren Sprecherin Christiane Klieve.

Nach den Entwürfen sollen die Wohnungen 70 bis 100 Quadratmeter groß sein, großzügige Fenster und Balkone die weite Aussicht über das Wuppertal ermöglichen. Tiefgarage und Nebenräume verschwinden in den Gebäudesockeln, die in den Hang hineingebaut werden. Der Raum zwischen den Gebäuden, über den man auch in die Anlage gelangt, soll als Park gestaltet werden, der in den angrenzenden Grün- und Waldflächen weitergeführt wird.

Das Preisgericht hatte damals geurteilt: „Eine durchdachte und wohl dimensionierte Arbeit, die ein repräsentatives und qualitätvolles Wohnquartier mit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität schafft“.

Alexander Buckardt von der Wuppertaler Wirtschaftsförderung lobt das Wohnprojekt ebenfalls. Es werde Wohnraum an einem sehr hochwertigen Standort entstehen. „Die Nachfrage ist groß. Wir denken, dass es ein erfolgreiches Projekt werden wird.“

Auch Bezirksbürgermeister Hans--Jürgen Vitenius geht davon aus, dass die Wohnungen dort, auch in der Nähe der Universität, gefragt sein werden. Früher habe die Ecke „nicht toll“ ausgesehen, der Entwurf sei attraktiv. Anfängliche Skepsis aus der Nachbarschaft habe sich gelegt.

Nach Rodung der Bäume auf der Hangfläche beginnen jetzt die vorbereitenden Arbeiten, berichtet Frank Münch, Leiter des Projektmanagements bei der Harfid GmbH. Dazu zählten unter anderem Bodenuntersuchungen. Christiane Klieve sagt, derzeit sei geplant, im zweiten Quartal mit den eigentlichen Bauarbeiten zu beginnen. Die ersten Wohneinheiten könnten, so schätzt Frank Münch, Ende 2021, Anfang 2022 bezugsfertig sein.