Fridays for Future: Erste Demo in Wuppertal am 15. Februar

Klimaschutz : Fridays for Future: Erste Schüler-Demo am 15. Februar in Wuppertal

Die von Schülern organisierte Demonstration „Fridays for Future“ soll am 15. Februar erstmals in Wuppertal stattfinden. Treffpunkt ist das Schauspielhaus.

Weltweit versammeln sich unter dem Motto „Fridays for Future“ Schüler, um für Klimaschutz zu protestieren. Nun soll es auch eine Demo in Wuppertal geben: Auf sozialen Netzwerken wird zu einer Demonstration am 15. Februar, 10 Uhr, am Schauspielhaus aufgerufen.

Die Demonstration ist nach Angaben der Polizei Wuppertal angemeldet, es habe bereits Vorgespräche mit den Veranstaltern gegeben. Die Polizei rechnet mit 250 bis 300 Teilnehmern. Von dem Schauspielhaus sollen die Demonstranten durch Barmen ziehen. Eine Zwischenkundgebung ist am Johannes-Rau-Gymnasium geplant. Das Ende der Demo ist laut Polizei auf dem Johannes-Rau-Platz am Rathaus vorgesehen.

Für die Organisation setzen die Veranstalter vor allem auf den Messenger Whatsapp. Dort existieren drei Gruppen mit insgesamt rund 750 Nutzern. Den Instagram-Kanal haben 335 Personen abonniert, auf der Facebook-Seite gibt es 43 Abonnenten (Stand Freitag, 14 Uhr).

Protest geht auf die schwedische Schülerin Greta Thunberg zurück

Als Auslöserin der Demonstrationen „Fridays for Future“ gilt die Schwedin Greta Thunberg. Seit dem Sommer 2018 protestiert sie freitags während der Schulzeit für mehr Klimaschutz. In der Folge hatten sich weltweit Schüler dem Protest angeschlossen, auch in NRW, zum Beispiel in Düsseldorf. Während der Einsatz der Schüler von manchen gelobt wurde, gab es auch Kritik daran, die Demos während der Schulzeit durchzuführen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet äußerte zwar Verständnis für die Anliegen der Schüler, kritisierte jedoch den Unterrichtsausfall.

(Anmerkung der Redaktion: In einer vorherigen Version des Artikels hieß es, bei Whatsapp seien nur 254 Personen registriert. Die Angabe wurde korrigiert.)

(jaw)