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Freizeitpark auf dem Carnaper Platz findet statt: Maximal 500 Besucher gleichzeitig

Maximal 500 Besucher gleichzeitig : Freizeitpark auf dem Carnaper Platz findet statt

Der Freizeitpark auf dem Carnaper Platz soll stattfinden - trotz der aktuellen Corona-Situation in Wuppertal. Allerdings dürfen nur maximal 500 Besucher gleichzeitig da sein.

Seit Mittwochabend ist Wuppertal mit einem Inzidenzwert von über 50 offiziell Risikogebiet. Der Freizeitpark auf dem Carnaper Platz kann - Stand Donnerstagvormittag - allerdings stattfinden. Laut Stadt gebe es gegenüber dem von den Schaustellern vorab eingereichten Hygieneschutzkonzept nur eine Änderung: Die Zahl der Personen wird eingeschränkt. Statt vorher 1000 dürfen es jetzt nur noch maximal 500 gleichzeitig sein. Der Freizeitpark wird am Freitag, 14 Uhr, eröffnet, und läuft bis 25. Oktober.

Ausgangsrechnung dafür ist laut Stadt die in der Corona-Schutzverordnung festgelegte Vorgabe von zehn Quadratmetern Netto-Veranstaltungsfläche pro Person. Bei einem Inzidenzwert von unter 50 lag diese noch bei sieben Quadratmetern, was 1000 Besuchern entsprochen hätte bei einer Gesamt-Netto-Veranstaltungsfläche von 7000 beim Carnaper Platz.

Darüber hinaus gehe man nicht davon aus, dass weitere Maßnahmen getroffen werden müssten, sagt Stadtsprecherin Martina Eckermann, "für eine Veranstaltung an der frischen Luft". Das Hygienekonzept sei mit der Stadt und allen anderen Beteiligten abgestimmt worden und habe überzeugt.

Die Auflagen im Überblick:

Im Eingangsbereich müssen sich die Gäste registrieren und einen Eintritt von einem Euro entrichten. Das Geld wird für den Kauf von Hygienemitteln verwendet. Beim Betreten und Verlassen des Festplatzes ist ein Mund-/Nasenschutz zu tragen. Das gilt auf dem Festplatz auch dann, wenn der Mindestabstand weniger als 1,5 Meter beträgt. Überall stehen Desinfektionsmittel bereit, zusätzlich werden drei „Hygieneboxen“ aufgestellt, an denen sich Besucher zunächst die Hände waschen und dann zusätzlich desinfizieren können. Der Carnaper Platz darf nur in einer Laufrichtung begangen werden.

Bewährt habe sich bei den bisherigen Veranstaltungen der Sicherheitsdienst, der „freundlich, aber konsequent“ auf das Einhalten der Hygieneregeln achte. Wer nicht spurt, der fliegt, sagt Michael Petersen, Sprecher des Schaustellervereins. Am Zoo etwa hätten sich Gruppen von Jugendlichen danebenbenommen. Für sie gab es einen Platzverweis. „Und das ziehen wir auch jetzt durch“, sagt Petersen und appelliert an alle Besucher auf dem Carnaper Platz, „sich bitte an die Regeln zu halten“.