Freiwillige Helfer befreien ihren Stadtteil von Müll

Freiwillige Helfer befreien ihren Stadtteil von Müll

Im Herbst gibt es einen zweiten Picobello-Tag.

Küllenhahn. Picobello. So sieht nun auch wieder auf Küllenhahn aus. Nachdem 35 Helfer sich am Samstag Handschuhe, Mülltüten und Greifzangen unter den Arm geklemmt haben und zwei Stunden Wegwerfpapierchen, Flaschen, Zigarettenfilter oder anderen Müll — der eigentlich in die Tonne gehört — aufgesammelt haben. „Die Resonanz ist super“, sagt der erste Vorsitzende des Bürgervereins Küllenhahn Michael Ludwig. Ob Spielplätze, das Areal rund um das Schulzentrum, die Sambatrasse oder die Waldrandgebiete — überall räumten die Helfer auf.

„Besonders erschreckend war es, als wir im Wald hinter der Minigolfanlage am Jung-Stilling-Weg Bau- und Haushaltsschutt gefunden haben.“ Gartentische, Farb- und Dachlackeimer oder Anzeigenblätter als Pakete geschnürt, gehörten mit zu den kuriosesten Funden. Als Dank gab es ,Frei-Eis’ für alle. „Wir wollen jetzt mit Hilfe der Stadt einen zweiten Picobello-Tag im September veranstalten.“ now

Mehr von Westdeutsche Zeitung