Flohmarkt-Wochenende: Auf zur Geldanlage nach Vohwinkel!

Flohmarkt-Wochenende: Auf zur Geldanlage nach Vohwinkel!

Am kommenden Sonntag gibt es auf der Kaiserstraße nur sonnige Konjunkturaussichten.

Vohwinkel. Aktienkurse, Währungsstabilität, Eurozone: Diese Begriffe haben während der vergangenen Wochen nicht immer Hochgefühle ausgelöst.

Doch während sich Anleger allerorten Gedanken über sinnvolle Investitionen machen, setzt man im Wuppertaler Westen schon seit langem auf solide Sachwerte — und empfiehlt Geldbesitzern den Besuch des Vohwinkeler Flohmarkts.

Denn dort werden am kommenden Sonntag die schnöden Scheine gegen ehrlichen Hausrat getauscht, werden transparente Buchgeschäfte, lückenlose Sammelverkäufe und saubere Bekleidungs-Deals getätigt. Ein Paradies für Anleger — denn der Flohmarkt macht das Vohwinkeler Zentrum am letzten Septemberwochenende zum wichtigsten Handelsplatz weit und breit. Ganz klar, dass dort verlässlich das Jahreshoch auf dem Stimmungsbarometer gefeiert wird.

Groß, größer, Vohwinkel: Wenn am kommenden Sonntag der 41. Flohmarkt das Stadtteilzentrum regiert und sich auf der Kaiserstraße mehr als 450 Trödelstände über zwei Kilometer Standflächen verteilen, dann werden erneut rund 200.000 Besucher auf der Festmeile erwartet. Sie ist ein Dorado für Schnäppchenjäger, Freunde von Kitsch und Kunst, Ramsch und Raritäten — und bietet mit Bestem aus Kellern und von Speichern nahezu alle Möglichkeiten für die gezielte Geldanlage. Begrenzt wird das große Geschäftemachen in Vohwinkel nur vom zeitlichen Rahmen: Am Sonntag um 18 Uhr ist der Handel beendet.

Viel Planung liegt hinter den Flohmarkt-Veranstaltern der Arbeitsgemeinschaft Vohwinkeler Vereine (AGVV). „Gerade in den vergangenen Wochen gab es einiges zu organisieren“, sagt Andreas Schäfer, Vorsitzender der AGVV, die das Trödelfest alljährlich veranstaltet. Das liegt insbesondere an den Sicherheitsbestimmungen für Großveranstaltungen, die nach der Loveparade-Katastrophe aufgelegt wurden.

“ Mehr zu diesem Thema lesen Sie im Interview mit Andreas Schäfer, heute im Wuppertaler Lokalteil der Westdeutschen Zeitung.

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