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Feuerwehr bekämpft Brand in Wuppertal - und findet Cannabis-Plantage

Einsatz an der Arminiusstraße : Brand in Wuppertal: Feuerwehr evakuiert Gebäude - und entdeckt Cannabis-Plantage

In Wuppertal ist es zu einem Brand gekommen. Zahlreiche Menschen mussten das betroffene Gebäude verlassen - die Feuerwehr machte einen Fund, der auch für die Polizei von Interesse ist.

Am frühen Mittwochmorgen ist es zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude gekommen. Im Keller des betroffenen Mehrfamilienhauses an der Arminiusstraße ist nach ersten Angaben der Feuerwehr ein Feuer ausgebrochen.

Der Rauch habe sich auch auf weitere Gebäudeteile ausgebreitet. Die Rettung und Evakuierung der Bewohner fand über das Treppenhaus statt. Es wurden dazu keine tragbaren Leitern oder Drehleitern benötigt, wie Pressesprecher Roland Volke mitteilte. Insgesamt retteten die Einsatzkräfte 18 Personen aus dem Gebäude, die in einem Bus der WSW durch den Rettungsdienst betreut wurden. Niemand wurde verletzt.

Cannabis-Plantage bei Brand in Wuppertal gefunden: Polizei sichert Spuren

Bei dem Einsatz wurde auch eine Cannabis-Plantage gefunden. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei unserer Redaktion gegen 10.40 Uhr. Die Kriminalpolizei sei vor Ort um Spuren zu sichern. Die Sichtung sei in der Regel aufwendig, da die Betreiber solcher Plantagen üblicherweise viel Technik benötigen.

In zwei Räumen im weitläufigen Bereich des Kellers seien mehrere Hundert Cannabis-Pflanzen gefunden worden. Die Ermittlungen zur Ursache des Feuers und zur Plantage dauerten noch an, erklärte der Sprecher der Polizei gegen 13.10 Uhr.

Bereits Anfang Juli war bei einem Brand in Wuppertal eine größere Cannabis-Plantage entdeckt worden.

Weil es sich bei dem Wohn- und Geschäftsgebäude um einen weitläufigen Komplex handelt, war das Auffinden des Brandes im Keller zunächst schwierig. Mittlerweile ist das Feuer aber unter Kontrolle, Lüftungsmaßnahmen wurden eingeleitet.

Gegen 11.51 Uhr wurde gemeldet, dass der Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr beendet werden konnte. Die verrauchten Bereiche seien mit einem Lüfter belüftet worden. Messungen hätten „keine bedenklichen Konzentrationen“ im Gebäude ergeben. Alle Anwohner konnten nach den Angaben wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

(kar/pasch)