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Familienunternehmen stärken den Standort

Familienunternehmen stärken den Standort

Oberbürgermeister Andreas Mucke und die Wirtschaftsförderung hatten zum Jubiläumsempfang eingeladen.

22 Unternehmen konnten in denvergangenen beiden Jahren ihr 50-, 75-, 100-, 125-, 150- oder sogar 200-jähriges Bestehen feiern. Um ihnen die Wertschätzung für diese besondere Unternehmensleistung auszudrücken, ist es bereits gute Tradition, dass Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) und Wirtschaftsförderung zum Jubiläumsempfang einzuladen. Zwischen den geehrten Unternehmen fand am Donnerstag ein reger Austausch im Kronleuchterfoyer des Opernhauses statt. Dabei wurden laut Christiane ten Eicken von der Wirtschaftsförderung „so mache neue Netzwerkverbindung geknüpft“.

Ein weiterer Aspekt dieser Feier ist es, den Dialog zwischen Unternehmen und Stadt zu fördern. „Wir sind als Ansprechpartner für Sie da“, betonte Oberbürgermeister Andreas Mucke in seiner Begrüßung. Er warb darum, den direkten Kontakt zu seinem Büro und zur Wirtschaftsförderung zu nutzen, wenn Fragen oder Problem auftauchen.

Fast ausschließlich Familienunternehmen waren es, die in den vergangenen beiden Jahren ihr Jubiläum feiern konnten. Teils war hier die vierte oder gar fünfte Generation vertreten. Besonders berührte, dass der eine oder andere Senior — längst nicht mehr selbst im Geschäft — die Nachfolgegeneration begleitete, um diesem besonderen Anlass beizuwohnen. „Familienunternehmen machen unseren Standort aus, sie sind hier zuhause, verbinden Tradition mit Moderne, erhalten und schaffen Arbeitsplätze und machen durch ihr Engagement vieles möglich, was sonst nicht denkbar wäre“, würdigte die Stadtspitze die anwesenden Jubilare.

Bei der anschließenden Übergabe der Jubiläumsurkunden wurde jedes Unternehmen kurz vorgestellt und Besonderheiten der Firmengeschichte hervorgehoben. Hausherr Enno Schaarwächter bot im Anschluss einen Blick hinter die Kulissen des Opernhauses. Ein beeindruckender Moment war es, als die Jubilare sich zum Gruppenfoto auf der Bühne versammelt hatten, denn hier vereinten sich mehr als 1675 Jahre Wuppertaler Wirtschaftsgeschichte. Red