Funklöcher Schon besser – aber es geht noch mehr beim Ausbau des Mobilfunknetzes in Wuppertal

Wuppertal · Bürgerinnen und Bürger können bei der Schließung von Funklöchern mitwirken.

Das Mobilfunknetz ist in der Wuppertaler Innenstadt weitgehend stabil. In den Außenbezirken gibt es noch etwas zu tun.

Das Mobilfunknetz ist in der Wuppertaler Innenstadt weitgehend stabil. In den Außenbezirken gibt es noch etwas zu tun.

Foto: ANNA SCHWARTZ

Es tut sich was bei den sogenannten Lücken im Mobilfunknetz in Wuppertal: Seit drei Monaten hat die Stadt sogar eine vom Land mitfinanzierte Mobilfunkbeauftragte, erklärt der städtische Breitbandkoordinator Claas Claaßen. Die Beauftragte ist quasi die Schnittstelle zwischen der Kommune, den Bürgerinnen und Bürgern und den Netzbetreibern. Denn die sind beispielsweise auch bei der Planung und dem Neubau von Funkmasten auf die lokalen Kenntnisse der Menschen vor Ort angewiesen. Ist ein neuer Standort geplant, bestimmen die Netzbetreiber einen Suchkreis und geben diesen in der Regel bei der jeweiligen Verwaltung auch an – es beginnt das, was sich Kommunalabstimmung nennt. „Nur wir wissen und beraten zu Fragen wie: Was ist das für ein Ort. Wie viele Menschen können da erreicht werden. Macht das wirtschaftlich Sinn?“, sagt der 54-Jährige.