Erinnerung an den Tuffi-Sprung aus der Wuppertaler Schwebebahn

Tuffi-Sprung : Verein Neue Ufer will Tuffi ein Denkmal in der Wupper setzen

Der Verein Neue Ufer hat einen Vorschlag für das Bürgerbudget gemacht.

Wo genau ist Tuffi bei seinem Sprung aus der Schwebebahn in der Wupper gelandet? Den exakten Landeplatz zwischen den Stationen Alter Markt und Adlerbrücke will der Verein Neue Ufer nun mit einem sogenannten Störstein in der Wupper in Form eines kleinen Elefanten kennzeichnen. Die Idee hat der Verein Neue Ufer als einen der Vorschläge für das Bürgerbudget eingebracht. 165 000 Euro stellt die Stadt über das Bürgerbudget ingesamt zur Verfügung. 185 Vorschläge sind bei der Stadt eingegangen. Im September wird es nach einer Prüfung der Umsetzbarkeit der Ideen eine Online-Abstimmung geben.

 „Wuppertal hat nicht so viele Stadtlegenden wie den Tuffisprung zu bieten“, sagt Dajana Meier, Vorsitzende des Vereins Neue Ufer. Der Wupperverband hat in den vergangenen Jahren an einer Reihe von Stellen große Bruchsteine in der Wupper platziert, um so Strömungen und Ruhezonen für die Fische zu schaffen. Besondere Schmuckstücke sind behauene Störsteine, wie zum Beispiel „Lucky Lachs“ in der Rosenau.

Kosten von 40 000 bis 45 000 Euro hat der Verein für den Tuffi-Stein bei der Meldung angegeben. Summen bis 50 000 Euro sieht das Bürgerbudget vor. Dajana Meier: „Ich möchte auf keinen Fall in eine Kunstdiskussion geraten. Der Stein ist als Ornament für den Fluss gedacht, der die Aufgabe hat, die Blicke zu lenken. Es geht darum, die Bindung der Wuppertaler mit der Wupper zu verstärken, Identifikation und Alltagsrituale zu schaffen.“ ab

Mehr von Westdeutsche Zeitung