Erfolgsbilanz für Literaturbiennale #SchönLügen

Erfolgsbilanz für Literaturbiennale #SchönLügen

3000 Besucher besuchten die 33 Veranstaltungen an 24 Orten in Wuppertal.

Nach 33 Veranstaltungen rund um das vieldeutige Motto #SchönLügen an 24 Orten zieht Monika Heigermoser Leiterin des Kulturbüros der Stadt, eine positive Bilanz: „Wir sind überwältigt von der großen Resonanz, die die Wuppertaler Literatur Biennale über die Grenzen der Stadt hinweg erfährt. Damit hat sich das Wuppertaler Festival-Konzept in seinem Geist und Anspruch bestätigt.“ 3000 Zuschauer sind insgesamt gekommen.

Monika Heigermoser ist überzeugt, dass die Mischung aus hochkarätigen Lesungen mit deutschen und internationalen Autoren sowie Autorengesprächen mit profilierten Literatur-Redakteuren ankam. Sie freut sich über viele begeisterte Besucher und die gestärkte Kooperation mit der Universität. So war die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Autor und Verleger Hermann Schulz Bestandteil der Biennale. Viele Veranstaltungen wie die mit Jan Wagner oder Thomas Glavinic sprachen viele Studierende an.

Zu den Höhepunkten zählten die Eröffnungsveranstaltung mit der Verleihung des Preises der Literaturbiennale, die Lesung von Irene Dische „Zum Lügen ist es nie zu spät“ sowie das Autorengespräch von Sten Nadolny mit Sigrid Löffler mit dem Titel „Jedem Zauber wohnt ein Anfang inne“.

Wolf Biermann räsonierte im ausverkauften Barmer Bahnhof über die Doktrin eines ganzen Staates. Um „Haltung zeigen“ ging es bei Autor und Wellenchef Jochen Rausch. Im Mittelpunkt vieler Diskussionen standen „Fake news“ sowie die Hass-Kommunikation im Internet und wie dagegen gearbeitet werden kann.

Heigermosers Fazit: „Die Literaturbiennale ist zu einem Juwel in der Wuppertaler Kulturlandschaft geworden. In zwei Jahren sollen wir in die fünfte Runde gehen.“

Möglich wird das Festival vor allem durch die Kunststiftung NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die dem Projekt als Hauptförderer zur Seite stehen. Weitere Förderer sind die Jackstädt Stiftung, die Stadtsparkasse Wuppertal und die Firma Knipex.