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Erfolg: Wasi baut auf Wuppertal

Erfolg: Wasi baut auf Wuppertal

Das Unternehmen bekennt sich zum Standort, investiert 30 Millionen Euro und will 100 neue Jobs schaffen.

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p class="text"><strong>Wuppertal. Es ist ein Erfolgsgeschichte: Seit 47 Jahren ist die Wasi GmbH in Wuppertal, und das Traditionsunternehmen bekennt sich eindeutig zum Standort. Am MIttwoch war der erste Spatenstich für ein neues Distributionszentrum in Ronsdorf neben der B51 - insgesamt 30 Millionen Euro will das Unternehmen in den nächsten Jahren in die Hand nehmen. Etwa 100neue Jobs sollen entstehen - auch die derzeit noch in Barmen sitzende Verwaltung wird nach Ronsdorf umziehen. "Wir sind in Wuppertal gewachsen, hier haben wir erfolgreich gehandelt", sagte Wasi-Geschäftsführer Dirk Hassel gestern, weshalb das Unternehmen, das zu der Würth-Gruppe gehört, in Wuppertal bleibt. "Die Rahmenbedingungen sind sehr gut, die Zusammenarbeit mit der Stadt hat hervorragend funktioniert. In Wuppertal sind wir seit Beginn unsere Bestehens immer profitabel gewesen", war Hassel voll des Lobes. Mit Wasi ist es der Stadt gelungen, ein global agierendes Unternehmen zu halten. Mit den derzeit noch 189 Mitarbeitern steht Wasi in geschäftlichem Kontakt mit etwa 60 Ländern, der Handel mit Elementen aus Edelstahl kennzeichnet den Tätigkeitsbereich.

"Wir sind in Wuppertal gewachsen." Dirk Hassel, Geschäftsführer

"Auf diese Steine können Sie bauen", nutzte Hassel einen bekannten Werbeslogan, um die Verbundenheit mit der bergischen Metropole zu skizzieren. Das Wohl Wuppertals sei eben auch das Wohl von Wasi. Aber: Natürlich wolle man mit dem neuen Distributionszentrum auch Maßstäbe setzen: Schneller, effizienter und kundenorientierter wollen die Wasi-Unternehmer ihre Geschäfte mit dem neuen Zentrum abwickeln können. All dies war Balsam auf die Seele von Oberbürgermeister Peter Jung, der ebenfalls zum Spatenstich gekommen war und unverhohlen zugab: "Das ist ein ausgesprochen schöner Tag für Wuppertal." Jung erinnerte daran, dass die Ansiedlung neuer Unternehmen nur dann gelingen könne, wenn zuvor die bereits in der Stadt agierenden Firmen gehalten werden.

50 Standorte standen in Konkurrenz: Die Entscheidung für Wuppertal ist laut Jung auch auf das erfolgreiche Arbeiten der Verwaltung zurückzuführen.

Wasi selbst machte 2007 einen Jahrsumsatz von 109 Millionen Euro - was einer Steigerung von 35 Prozent zum Vorjahr entspricht. Auch das hört sich sehr gesund an.