Ökologie Entwässerungsstreit: Wuppertal soll zahlen - und spricht jetzt von „rechtlicher Fehlinterpretation“

Wuppertal · Das Wuppertaler Landgericht fällt ein Urteil im Streit über die Entwässerung im Quartier „In der Beek“. Demnach muss die Stadt für Regenwasser-Schäden aufkommen.

 Die Stadt Wuppertal hat seinerzeit eine Starkregenkarte erstellen lassen, die auch in der Urteilsbegründung des Landgerichts eine Rolle spielt.

Die Stadt Wuppertal hat seinerzeit eine Starkregenkarte erstellen lassen, die auch in der Urteilsbegründung des Landgerichts eine Rolle spielt.

Foto: dpa-tmn/Armin Weigel

Muss die Stadt Wuppertal für das Regenwasser aufkommen, von dem ein Grundstücksbesitzer  im Wohnquartier „In der Bleek“ in Uellendahl-Katernberg  seine Fläche beeinträchtigt sieht? Ja, muss sie, wenn man dem Urteil des Wuppertaler Landgerichts folgt. Die Stadt sieht das allerdings anders und schreibt auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion: „Entscheidend für den negativen Ausgang des Verfahrens war, dass die Zusammensetzung der Kammer und insbesondere die Person des Vorsitzenden wechselten.“