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Engelsbündnis protestiert auf dem Döppersberg in Wuppertal gegen Polizeigewalt

Kundgebung am Bahnhofsvorplatz : Engelsbündnis protestiert auf dem Döppersberg gegen Polizeigewalt

Am Freitagabend hat es eine Versammlung des Engelsbündnis unter dem Motto "Kämpfen wie Engels - Unser Protest ist legitim" gegeben.

Zwölf Demonstranten und vier Polizei-Beamte sind am vergangenen Wochenende bei einer Kundgebung auf dem Berliner Platz verletzt worden. Am Freitag um 18 Uhr hat das Engelsbündnis deshalb eine Protestkundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz auf dem Elberfelder Döppersberg veranstaltet. 

Die Organisatoren haben die „massive Polizeigewalt und der völlig willkürlichen Auflösung unserer Friedrich Engels Gedenkdemonstration“ kritisiert. Laut Polzei haben in der Spitze etwa 100 Personen an der Versammlung teilgenommen.

In einer Mitteilung hieß es vorher: „Wir sehen es als einen Skandal, dass in Engels‘ Geburtsstadt Wuppertal das Gedenken an ihn kriminalisiert und verboten wird; vor allem, wenn noch letztes Jahr feierlich ,Engels2020’ verkündet wurde.“ Gegen 19:20 Uhr beendete der Versammlungsleiter die friedliche Versammlung.

(red/ots)