Elektroschrott: Jetzt stehen in Wuppertal die Container

Elektroschrott: Jetzt stehen in Wuppertal die Container

Die AWG hat gut 420 Sammelbehälter in den vergangenen Wochen aufgestellt. Sie werden bereits gut angenommen.

Wuppertal. Sie gehören zu den vielen Neuerungen zum Jahreswechsel und bieten ab sofort die Möglichkeit, beim Gang zum Container für Altglas und Altpapier gleich auch noch ausgediente Elektrogeräte loszuwerden: In den vergangenen Wochen hat die AWG stadtweit gut 420 Sammelbehälter aufgestellt — als Ergänzung zum bestehenden Rückgabe-Service.

„Nach den bisherigen Beobachtungen werden die Container von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen“, berichtet Ursel Simon, Sprecherin der Abfallwirtschaftsgesellschaft, auf WZ-Nachfrage. So seien die frisch aufgestellten Container an vielen Standorten bereits halb gefüllt oder sogar schon abfuhrbereit — wie etwa auf dem Rott, an der Wittensteinstraße und an der Siegesstraße.

Konkrete Zahlen ließen sich aber noch nicht nennen: „Bisher befanden wir uns mit der Leerung der Behälter im Probebetrieb“, sagt Simon. „Das heißt, es wurde eine Sichtkontrolle durch die Standplatz-Reinigung durchgeführt und bei Bedarf die Leerung veranlasst.“ Seit dem 2. Januar leere man nun auch die E-Schrott-Container im Rahmen des festen Tourenplans.

Man habe allerdings nicht alle AWG-Standorte ausstatten können, aus Platzgründen: Ausgenommen sind Container auf Privatgrundstücken, die etwa zu Discountern gehören. Wie berichtet, handelt es sich bei den etwa 420 Containern um ein ergänzendes Angebot: Abgeben kann man seine Altgeräte nach wie vor auch an den fünf Recyclinghöfen der AWG und in 23 Einzelhandelsgeschäften.

Gut 450 000 Euro hat die AWG in die eigens dazu entwickelten Sammelcontainer investiert. Zuletzt lag der Erlös pro Tonne Elektroschrott laut AWG bei 65 Euro.

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