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Elberfelderin ärgert sich über zu viel Unkraut auf Treppe zum Luisenviertel

Umwelt : Elberfelderin ärgert sich über Unkraut an Treppe

Wer vom Schusterplatz aus ins Luisenviertel möchte, wählt die Verbindungstreppe zum Grünewalder Weg. Zwischen den Stufen allerdings wächst das Unkraut. Die daneben angelegte Regen-Ablaufrinne ist total zugewuchert.

Disteln, Brennesseln, Gräser und Löwenzahn wachsen munter durcheinander. Am oberen Ende hängen Bäume tief in den Weg.

Ursula Halfmann wohnt direkt an dieser Verbindungstreppe und ärgert sich darüber, dass die Stadt das Unkraut nicht beseitigt. „Das ist doch ein öffentlicher Weg“, beschwert sie sich. Früher hat sie die Gosse selbst regelmäßig mit ihrem Mann gereinigt. Doch inzwischen schaffen die beiden das aus Altersgründen nicht mehr. „Da kann doch das Wasser nicht mehr abfließen – und oben kommen Rohre vom Lutherstift hinein.“ Bei der Stadt fühlt sich offenbar niemand dafür verantwortlich. „Das Beseitigen von Grünwuchs erfolgt nicht in festen Abständen, sondern nach Bedarf und im Rahmen der personellen und technischen Ressourcen“, sagt die Stadt. Teilweise seien auch private Eigentümer oder die Stadtwerke zuständig.

Benutzer der Treppe lassen ihren Müll immer wieder liegen

Sorge macht Ursula Halfmann außerdem der Müll, der immer wieder auf dieser Treppe landet. „Am Ende kommen noch Ratten, da habe ich eine Wahnsinnsangst vor.“ Die Reinigungstruppen der städtischen Straßenreinigung ESW säubern allerdings die Treppe zweimal wöchentlich. Leider hält das offensichtlich die Benutzer nicht davon ab, immer wieder ihren Müll auf dem Weg einfach fallen zu lassen. tah