Elberfelder Lichtermarkt: 100 Buden locken mit Kunst und Leckereien

Elberfelder Lichtermarkt: 100 Buden locken mit Kunst und Leckereien

Die Eröffnung ist am Montag auf der Treppe des Von der Heydt-Museums.

Elberfeld. „In jedem Jahr gibt es auf dem Elberfelder Lichtermarkt Neuerungen. Diese machen den Ablauf immer wieder spannend“, sagt Christian Stronczyk von der Cultura GmbH, die auch in diesem Jahr den Markt organisiert.

Die Veränderungen sind mit dem Start am kommenden Montag hautnah zu erleben. Der offizielle Teil, bei dem Oberbürgermeister Peter Jung den Markt eröffnet“, zieht auf die Treppe des Von der Heydt-Museums. Ab 16.45 Uhr singt dort die A-cappella-Gruppe „Les Voix de Noël“. Die Studentengruppe ist aus der Kurrende hervorgegangen. Abschließend spielt der Posaunenchor Ronsdorf.

Wer vom Museum einen Blick in den Turmhof wirft, wird dort die sieben Meter hohe illuminierte Tanne entdecken, die die Anlieger des Turmhofs gestiftet haben. „Der Baum ist gleichzeitig ein Grußwort an die Kunden, denen wir als Anlieger des Turmhofs so frohe Weihnachten wünschen“, sagt Matthias Zenker aus dem Vorstand der IG 1.

Premiere feiert am Eröffnungstag die Lichtermarkttorte, die von Konditorei „La Confisserie“ zur Verfügung gestellt wird. Die zwei Euro, die jedes Stück kostet, gehen als Spende an das Kinderhaus Luise Winnacker.

Der Verein setzt sich für die Verbesserung des Bildungssystems ein. Wahrscheinlich wird die Patin Luise Winnacker am Montag anwesend sein.

Der Turmhof gehört damit, anders als im Vorjahr wieder zur Veranstaltungsfläche. Matthias Zenker zeigte sich erleichtert darüber, dass die Arbeiten am Wall abgeschlossen sind.

Probleme gibt es laut Christian Stronczyk aber durch Bauarbeiten an der Alten Freiheit und am Jubiläumsbrunnen. Das Karussell auf dem Neumarkt kann jedoch wie in den Vorjahren aufgebaut werden.

Auf dem Kirchplatz findet am Wochenende, 7. und 8. Dezember, der achte soziale Weihnachtsmarkt statt, der auf Wunsch der Teilnehmer nun „Markt der guten Taten“ heißt.

Fast zu 100 Prozent umgesetzt ist die Dachbeleuchtung der Stände. Nun arbeitet die Cultura an einem neuen Projekt, dessen Prototypen an der Poststraße zu sehen sind.

Mit einer eigenen Lattenkonstruktion ist es möglich, Tannenzweige zur Begrünung auf den Dächern zu befestigen. Falls sich dieses Konzept durchsetzt, wird es in den kommenden Jahren ausgeweitet.

„Mit dem ersten künstlerischen Stand machen wir wieder etwas ganz Neues“, verspricht Christian Stronczyk.

Sally Wane ist eine Künstlerin, die Objekte und Möbel aus Ölfässern herstellt. Sie stellt während des fünfwöchigen Markts ihre Kunstwerke aus.

Wieder dabei sind die Lebendige Krippe auf dem Von der Heydt-Platz, die Weihnachtspyramide an der Alten Freiheit und die alten Fachwerkhäuser auf dem Kerstenplatz. Erstmals ist die Kindereisenbahn auf dem Turmhof aufgebaut.

Der Ausblick: „Das Lichtkonzept verfolgen wir in den kommenden Jahren und planen bereits neue Installationen“, kündigt Matthias Zenker weitere Innovationen an.