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Elberfelder Finanzamt prüft weiter

Elberfelder Finanzamt prüft weiter

In Elberfeld herrscht weniger Personalmangel als in Barmen - dort wird auch weiterhin genau geprüft.

Elberfeld. Das Finanzamt Wuppertal-Elberfeld kann Steuererklärungen mit der gleichen Intensität wie bisher prüfen. Das sagte der stellvertretende Vorsteher Karl-Wilhelm Wilkesmann als Reaktion auf den WZ-Bericht vom Montag. Danach muss sich das Barmer Finanzamt wegen massiven Personalmangels auf die Ehrlichkeit der Steuerzahler verlassen und kann bei Unstimmigkeiten nicht mehr nachfragen. Zwar sind auch in Elberfeld 14 von 259 Stellen weggefallen. "Man kann aber nicht sagen, bisher hätten wir immer geprüft und jetzt nicht mehr", sagt Wilkesmann. Vielmehr habe man auch bisher nach dem Prinzip der Radarfallen nur einige Erklärungen besonders geprüft. Allerdings macht auch Wilkesmann darauf aufmerksam, dass das Bürgerbüro den steigenden Beratungsbedarf nicht bedienen kann. Auch dürfe das Finanzamt nur beim Ausfüllen der Erklärung, nicht aber - wie von vielen Bürgern erwartet - steuerrechtlich helfen. Entgegen einiger Leser-Meinungen, die auch im WZ-Online-Forum geäußert wurden, handelt es sich bei der Berichterstattung übrigens nicht um einen Aprilscherz. Die Darstellung, wonach das Barmer Finanzamt aus Personalmangel nicht mehr jede Steuererklärung bis ins Detail nachprüfen kann, entspricht den Tatsachen.