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„Eine bretonische Liebe“: Verwirrspiel der Gefühle

„Eine bretonische Liebe“: Verwirrspiel der Gefühle

Die Komödie ist ab morgen im Rex-Kino zu sehen.

Die Bretagne scheint ein Patent auf kauzige Figuren zu haben. Eine ganze Reihe dieser skurrilen Typen bevölkert auch die belgisch-französische Komödie „Eine bretonische Liebe“.

Rex-Filmtipp

der Woche

Jahrzehntelang lebte der Witwer Erwan in dem Glauben mit seinem leiblichen Vater groß geworden zu sein. Durch einen Zufall erfährt er jedoch, dass Bastien gar nicht sein biologischer Erzeuger ist. Der sonst so toughe Erwan, der bei einem Minenräumkommando arbeitet, ist erst einmal geschockt. Zu allem Übel setzt auch seine Tochter Juliette dieses Verhalten fort und möchte ebenso um keinen Preis den Namen des Vaters ihres noch ungeborenen Kindes verraten. Erwan braucht starke Nerven. Doch dann begibt er sich selber auf die Suche nach seiner wahren Herkunft und stößt auf den Rentner Joseph, der sich als ein liebenswerter Mann von etwa 70 Jahren entpuppt, zu dem Erwan schnell ein gutes Verhältnis aufbaut. Alles wird gut, denkt er, als er auch die umwerfende Anna kennenlernt und sich in sie verliebt. Dann muss er feststellen, dass diese Liebe nicht sein darf.. Die Regisseurin Carine Tardieu versammelte in dieser Komödie bekannte französische Schauspieler vor der Kamera. Der Film war zum ersten Mal beim Cannes-Filmfestival 2017 zu sehen. Das Rex-Kino zeigt den Film ab Donnerstag täglich um 17.45 Uhr.