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Einbruch: Schlafender Bewohner nutzt Hausnotruf

Einbruch: Schlafender Bewohner nutzt Hausnotruf

In einem Lebensmittelmarkt und einer Gaststätte erbeuteten Unbekannte zudem Geld sowie zwei Regsitrierkassen.

Wuppertal. Mehrere Einbrüche musste die Polizei am Mittwoch und in der Nacht zu Donnerstag in Wuppertal aufnehmen. An der Stresemannstraße gelangten in der Nacht zu Mittwoch Einbrecher in einen Lebensmittelmarkt und klauten eine Registrierkasse samt Bargeld. Am Willy-Brandt-Platz brachen Eindringlinge in gleicher Nacht in einer Gaststätte einen Geldspielautomaten auf, der jedoch leer war. Auch sonst machten sie dort keine Beute.

Am Kondorweg versuchten Unbekannte in ein Reihenhaus einzudringen, gelangten jedoch nicht ins Gebäude. An der Rudolfstraße verschafften sich Einbrecher Zutritt zu einem Einfamilienhaus. Sie durchsuchten Büroräume, stahlen aber nichts. Drei Schachteln Zigaretten erbeuteten Unbekannte, die am Mittwoch zwischen 12 und 15.30 Uhr in eine Wohnung an der Cronenberger Straße eindrangen.

Zu einem Gaststätteneinbruch kam es an der Roßkamper Straße. Die Täter erbeuteten Geld und eine Registrierkasse. In der Nacht zu Donnerstag, gegen 0.45 Uhr, drang ein dunkelhäutiger, ca. 180 cm großer und dunkel gekleideter Mann über einen Balkon in eine Wohnung an der Gennebrecker Straße ein. Dabei weckte er den im Wohnzimmer schlafenden Anwohner (82 Jahre), der den Hausnotruf betätigte. Der Einbrecher flüchtete sofort; Beute machte er keine.

Bei einem versuchten Gaststätteneinbruch blieb es gegen 2.20 Uhr am Donnerstag an der Adlerstraße. Der Inhaber eines Cafés sah, wie sich ein Einbrecher an der Tür des Geschäftes zu schaffen machte. Er vertrieb den Täter, der über die Adlerbrücke und anschließend in unbekannte Richtung flüchtete. Der Mann war 20 bis 30 Jahre alt, 180 bis 185 cm groß, hatte eine dunkle Hautfarbe und eine sportliche, drahtige Statur. Bekleidet war er mit einem dunkelblau-karierten Hemd, einer grau-gefleckten Hose und einer dunklen Baseball-Kappe. Außerdem hatte er einen Rucksack dabei.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/2840 entgegen. Einen Beratungstermin zum Thema Einbruchsprävention gibt es bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle (Tel.: 0202/284-1801).