Weihnachten: Ein weihnachtliches Wahrzeichen

Weihnachten : Ein weihnachtliches Wahrzeichen

AWG und WSW sorgen für Stimmung mit Lichtinstallation am Wasserturm.

Dort, wo Wuppertal dem Himmel am nächsten ist, erstrahlt derzeit in den dunklen Stunden von Abend und Morgen eine Weihnachtsbotschaft: Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen Wuppertaler Stadtwerke (WSW) und Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal (AWG) den Bürgern in Form einer eindrucksvollen Lichtinstallation am Wassersturm auf Lichtscheid. Dazu tanzen Schneeflocken über die Unterseite der Fassade. „Wir wollen mit einer netten Gemeinschaftsprojektion zeigen, dass wir vor Ort aktiv sind“, erklärt Nadine Scheidt vom Marketing der WSW die Aktion.

Der Wasserturm wird
seit März angeleuchtet

Seit März wird der Wasserturm täglich in einigen dunklen Stunden beleuchtet. Die Initiative dazu kam vom Barmer Bezirksbürgermeister Hans-Hermann Lücke und Thomas Helbig, dem Geschäftsführer der ISG Barmen. Unterstützung gab es auch vom Ronsdorfer Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes. Lücke freut sich, dass sie damals mit ihrem Vorschlag bei WSW- und AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach auf offene Ohren stießen. Der Zeitraum, als der Wasserturm neu gestrichen wurde, sei auch ein guter für den Start eines solchen Projekts gewesen. Und dass nun eine weihnachtliche Beleuchtung am Wasserturm zu sehen ist, gefällt Lücke sehr. „Es war ja auch angedacht, den Turm dynamisch zu beleuchten und die Weihnachtsbeleuchtung passt gut in die Zeit“, sagt er.

Bei den Bürgern scheint die Beleuchtung des Wasserturms generell gut anzukommen. Eine Anwohnerin am Eckbusch auf der gegenüberliegenden Talseite melde sich regelmäßig bei ihr, erzählt Nadine Scheidt. „Sie freut sich immer, wenn etwas Neues zu sehen ist“, sagt Scheidt. Außerdem habe sie ein Auge darauf, ob auch alles funktioniert.

Auch Hans-Hermann Lücke hat bisher „nur Positives“ über die Beleuchtung des Wasserturms gehört, die ein „echter Hingucker“ sei. Zudem stehe der Turm ja auch an einer markanten Stelle Wuppertals: dem mit 365 Metern höchsten Punkt der Stadt. Damit stelle der Wasserturm durchaus ein Wahrzeichen Wuppertals dar. Und durch die wechselnde Beleuchtung habe der Turm eine ganz andere Anziehungskraft als andere Beleuchtungsprojekte in der Stadt.

Technisch läuft die Beleuchtung bisher ohne größere Probleme, berichtet Nadine Scheidt. Durch ein Problem mit der Datenleitung erscheine die Lichtinstallation manchmal auf dem Kopf. „Wir sind aber dran, das zu beheben“, sagt sie. Der Stromverbrauch sei tatsächlich so gering wie geplant, habe sie gerade erst beim Ablesen des Stromzählers gesehen. Weniger als einen Euro kostet das Betreiben der 600 LED-Leuchten mit einer Leistung von 50 000 Lumen damit täglich. „Das ist durch die sparsame LED-Technik möglich“, erklärt Scheidt. Außerdem werde der Wasserturm ja nur stundenweise angestrahlt, zur Sommerzeit sogar nur in den Abendstunden. Auch mit Insekten gebe es keine sichtbaren Probleme. Vor der Installation habe man den Bund für Umwelt- und Naturschutz (Bund) die Auswirkungen auf Insekten prüfen lassen, so Scheidt. Und bei den regelmäßigen Reinigungen seien bisher tatsächlich keine Rückstände der Tiere erkennbar gewesen.

Wer die weihnachtliche Lichtinstallation am Wasserturm Lichtscheid sehen möchte, hat bis zum 6. Januar noch täglich von einer Stunde nach Sonnenuntergang bis 23 Uhr und morgens von 5 bis 8 Uhr Gelegenheit dazu.

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