Glasfaserleitung Ein Kuriosum des Breitbandausbaus in Wuppertal

Wuppertal · Drei Häuser in Breitenbruch im Morsbachtal hängen schon am schnellen Netz – der Rest kann auf diese Leitungen aber nicht zurückgreifen.

 Die Wuppertaler Seite von Breitenbruch. Das Glasfaserkabel auf Remscheider Seite kann derzeit aber nicht genutzt werden.

Die Wuppertaler Seite von Breitenbruch. Das Glasfaserkabel auf Remscheider Seite kann derzeit aber nicht genutzt werden.

Foto: Roland Keusch

Von HD-Streaming, hohen Downloadgeschwindigkeiten und anderen Annehmlichkeiten des schnellen Internets trennt Martin Knoche nur der sprichwörtliche Steinwurf. Der 55-Jährige wohnt in der Ortschaft Breitenbruch im Morsbachtal, allerdings auf einem Fleckchen Erde, das formal zur Stadt Wuppertal gehört. Jenseits des Bachs, auf Remscheider Seite, liegt bereits eine Glasfaserleitung. Doch an die kommen Knoche und seine Nachbarn nicht ran. Sie sollen von Wuppertaler Seite aus angebunden werden. Dafür sind allerdings noch umfangreiche Tiefbauarbeiten notwendig. Und die kosten nicht nur viel Geld: Es weiß auch noch niemand, wann sie abgeschlossen sein werden.