Aktion „Earth Hour“ in Wuppertal: Licht aus für den Klimaschutz

Wuppertal · Eine dunkle Stunde im März soll ein Zeichen für den Klimaschutz setzen – und Energie sparen. Die Stadt Wuppertal sucht Unternehmen und Haushalte, die mitmachen.

„Earth Hour“ in Wuppertal: Licht aus für den Klimaschutz
Foto: dpa/--

Auch 2022 nimmt Wuppertal an der „Earth Hour“ (Stunde der Erde) teil: Am 26. März wird symbolisch von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht ausgeschaltet, um ein Zeichen für Umweltschutz zu setzen. „Das ist ein etabliertes Format, um auf die Bedrohung durch den Klimawandel hinzuweisen“, sagt Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. Die Stadt sucht Unternehmen und Privatpersonen, die dabei mitmachen. „Es soll nicht nur das Licht am Sparkassenturm und an der Historischen Stadthalle ausgehen, jede kleinste Wohnung ist eine gute Tat“, sagt Klimaschutz-Dezernent Arno Minas. Neben dem gesetzten Zeichen wird in der Stunde Energie gespart. „Das Motto: Licht aus für einen lebendigen Planeten.“

Die Earth Hour gibt es seit 2007, sie wurde in Australien vom WWF ins Leben gerufen. Wuppertal nimmt seit 2017 teil. Im vergangenen Jahr wurden in 585 deutschen Städten Wahrzeichen, Rathäuser, Firmenzentralen und Büros verdunkelt, in Wuppertal wurde an 25 Orten das Licht ausgeschaltet, neben der Stadtverwaltung machten AWG, Barmenia, Sparkasse, WSW sowie evangelische und katholische Kirchengemeinden mit.

Unternehmen, die in diesem Jahr für eine Stunde ihr Licht ausschalten möchten, können sich bei der Stadt melden: Stefanie Haubl, unter der Telefonnummer 0202/563-6075 oder per E-Mail an [email protected].

(pal)
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