OB stellt vor Drei neue Leiterinnen in der Wuppertaler Verwaltung

Wuppertal · Suna Lenz übernimmt am 1. Oktober die Leitung des Ressorts Zuwanderung und Integration. Gea Kirchner die Leitung der Alten- und Pflegeheime der Stadt. Und Stefanie Mäde heißt die neue Leiterin des Stadtbetriebs Schulen.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.

Foto: vom Stein/Stadt Wuppertal

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und Sozialdezernent Stefan Kühn stellten am Donnerstag drei neue Leiterinnen von städtischen Ressorts vor. Gea Kirchner übernimmt zum 1. Oktober die Leitung der Alten- und Pflegeheime der Stadt. Bereits seit 1988 ist sie bei der Stadt Wuppertal tätig, 1993 schloss sie ihre Verwaltungsausbildung als Diplom-Verwaltungswirtin ab. Zunächst war sie im Sozialamt tätig, von 1996 bis 2001 war sie Mitglied und stellvertretende Vorsitzende des Personalrates im Geschäftsbereich Soziales, Jugend, Schule und Integration. „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe“, erklärte Gea Kirchner bei ihrer Vorstellung. „Die Alten- und Pflegeheime haben einen großen sozialen Wert für die Stadt.“ Mit derzeit 740 Einrichtungsplätzen der vollstationären Lang- und Kurzzeitpflege in sieben Einrichtungen und 525 Beschäftigten in den Bereichen Pflege, Betreuung und Verwaltung gehören die städtischen Alten- und Pflegeheime zu den größten Anbietern in diesem Pflegesegment in Wuppertal. „Wir haben eine sehr hohe Qualität in unseren Heimen“, so die neue Leiterin. Probleme sieht sie vor allem im Pflegekräftemangel.

Suna Lenz übernimmt am 1. Oktober die Leitung des Ressorts Zuwanderung und Integration. Die Diplom-Sozialwissenschaftlerin sieht es als Vorteil, dass sie von außerhalb kommt und externe Erfahrung in ihr neues Amt einbringen kann. Die vor ihr liegende Aufgabe sei schwierig. Es gebe personelle und strukturelle Probleme, die gelöst werden müssten. „Wir wollen uns für die Zukunft besser aufstellen.“ Sie habe „sehr großen Respekt vor der Aufgabe und der großartigen Leistung meines Vorgängers Jürgen Lemmer.“ Ihm und vielen anderen sei es zu verdanken, „dass die Herausforderung der Zuwanderung in Wuppertal beherzt angenommen“ worden sei.

Stefanie Mäde heißt die neue Leiterin des Stadtbetriebs Schulen. Sie tritt ihr Amt ebenfalls am 1. Oktober an. „Ich bin bereits seit 1984 bei der Verwaltung in Wuppertal tätig“, erzählte sie bei ihrer Vorstellung. „Fast 20 Jahre habe ich das Büro für den Geschäftsbereich Soziales, Jugend, Schule und Integration geleitet.“ In dieser Zeit habe sie sich intensiv mit dem Bereich Schule beschäftigt. Die Stadt müsse den Schülern in Wuppertal „eine gute Lernlandschaft zur Verfügung stellen. Dazu gehören vernünftige Gebäude und die Digitalisierung der Schulen.“ tö

(tö)
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