Döppersberg: Am Montag folgt der zweite Meilenstein (mit Video)

Döppersberg: Am Montag folgt der zweite Meilenstein (mit Video)

Nach der Öffnung der B7 wird am Montag die neue Brücke zum Hauptbahnhof freigegeben. Ein erster Eindruck von der neuen Wegverbindung.

Döppersberg. Das Warten am Döppersberg hat ein Ende. Im Laufe des Montags öffnet die Stadt die Bauzäune, an denen sich die Wuppertaler über fast drei Jahre die Nasen plattgedrückt haben. Somit besteht nun erstmalig die direkte Wegverbindung zwischen Bahnhofsvorplatz und der Fußgängerzone. „Das ist der zweite Meilenstein nach der B7-Eröffnung“, sagte gestern Baudezernent Frank Meyer bei einer Vorab-Begehung. Zu welcher Uhrzeit die Schleusen geöffnet werden, steht noch nicht fest. Der Grund dafür ist simpel: „In der Mall arbeiten die Kollegen noch“, berichtet Meyer.

Nicht nur der neue Weg über die frische Pflasterung, durch die Schneise aus neuen Ladenlokalen der Geschäftsbrücke auf das altehrwürdige Bahnhofsgebäude zu fasziniert, auch der Blick in die andere Richtung zeigt die Stadt in einem neuen Licht. Das ist der künftige erste Eindruck, den Wuppertal bei seinen Besuchern, die mit der Bahn in der City ankommen, hinterlassen wird. Die gehen künftig auf das Ensemble von Schwebebahn, Einkaufszone und Rathausturm zu. „Das ist ein gelungener Stadtraum“, sagt Meyer.

Der Weg durch die (unfertige) Mall und zu den Gleisen ist frei, doch die Arbeiten rechts und links laufen noch auf Hochtouren. Die Natursteinbrüstung über der flankierenden Geschäftszeile ist unfertig und die letzten Stufen des Treppenaufgangs zum oberen Platz fehlen. Auch die Laternen sind ein Provisorium. Frank Meyer hofft, dass die richtige Beleuchtung zum Ende des Jahres nach einer halbjährigen Lieferzeit eintrifft.

Die Behelfsbrücke hat nun ihren Dienst getan und wird ab Donnerstagabend, 23. November, mit einem Schwerlastkrank abgebaut. Dafür muss die B7 für maximal drei Tage einseitig in Richtung Barmen und nachts komplett gesperrt werden. „Vielleicht geht’s etwas schneller“, stellt Projektingenieur Andreas Klein in Aussicht. Schnell ist gut: Brücke und Aufzug sind geliehen und kosten die Stadt 50 000 Euro im Monat.

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