Diskussion über ein Stück Niemandsland am Wuppertaler Döppersberg

Stadtentwicklung : CDU fordert Taxiwartezone auf dem Platz Ost

Für die Freifläche hinter Primark gibt es nach dem Aus für das Radhaus noch keine Vorschläge der Stadt.

Am Ende der jüngsten Sitzung der Planungs- und Baubegleitkommission kündigte der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Jörg Herhausen einen Antrag seiner Partei an. Sie wird vorgeschlagen, den Platz Ost an der Einfahrt zum Döppersberg-Parkhaus als Taxiwartezone zu nutzen.

Der kleine Platz Ost hinter dem Primark-Gebäude war eher zufällig entstanden. Da sich der Investor Capital Signature mehr Nähe zum Passantenstrom auf der Geschäftsbrücke wünschte, wurde der Standort des Primark-Gebäudes um 25 Meter nach Westen verschoben. So entstand eine Freifläche im Rücken des Gebäudes, die ursprünglich für ein Radhaus genutzt werden sollte. Doch schon in der Planungsphase explodierten die Preise und so werden die Radabstellplätze jetzt weit kostengünstiger im Parkhaus untergebracht.

Vor der Sitzung hatte die Verwaltung den Tagesordnungspunkt zurückgezogen, weil noch keine neuen Pläne erarbeitet sind. Findet der CDU-Antrag eine Mehrheit, dann würde ein Wunsch der Taxiunternehmen erfüllt. Von der Wartezone müsse es Blickkontakt zum Taxiplatz vor dem Hauptbahnhof geben, heißt es aus der Taxizentrale. Ein Standort hinter dem Wuppertal Institut ohne Blickkontakt garantiere nicht, dass es bei der Vorfahrt immer fair zugehe.

Während Heribert Stenzel von den Freien Wählern spontane Zustimmung erkennen ließ, verwies Klaus Jürgen Reese (SPD), Vorsitzender der Kommission, darauf, dass darüber erst abgestimmt werden müsse. ab

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