Kunstnachlässe und begrenzte Ressourcen Direktor des Von der Heydt-Museums Wuppertal: Über den Umgang mit angebotenen Künstler-Vermächtnissen

Wuppertal · Roland Mönig ist ein gefragter Mann. Einmal in der Woche bekomme er ein Angebot – von Sammlern, die ihm ihre Kunst anbieten, erklärt der Direktor des Von der Heydt-Museums.

Erinna Königs „Nacht, 2020“ stammt aus dem Nachlass der Künstlerin und wurde dem Von der Heydt-Museum geschenkt.

Erinna Königs „Nacht, 2020“ stammt aus dem Nachlass der Künstlerin und wurde dem Von der Heydt-Museum geschenkt.

Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2024; Foto: Dejan Sarić

Weil sie ihre weltlichen Dinge regeln, was jeder früher oder später tun muss. Oder, weil Erben eine Sammlung unterbringen möchten, weil Menschen im Keller oder auf dem Speicher ein Kunstwerk entdeckt haben und gut aufgehoben wissen wollen. Angebote, die Mönig freuen und zugleich bedrängen. In der Regel muss er sie ablehnen, weil das Museum nicht helfen kann. Aus verschiedenen Gründen, der drängendste ist das Depot.