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Die Wupper-Ranger wollen mit anpacken

Die Wupper-Ranger wollen mit anpacken

Kinder von sechs bis 14 Jahren helfen bei der Pflege der Ufer mit. Auftakt in der Junior Uni.

Der Verein „Neue Ufer Wuppertal“ erhält Verstärkung durch eine Nachwuchsorganisation — die Wupper-Ranger. Die Wupper-Ranger im Alter von sechs bis 14 Jahren wollen sich wie die Wupperpaten ebenfalls für den Schutz und die Pflege des Ufers auf bestimmten Abschnitten der Wupper einsetzen. Die Auftaktveranstaltung für die Wupper-Ranger findet am 28. April (Beginn 11 Uhr) in der Junior Uni statt. Es folgen vier Veranstaltungen, in denen die Wupper-Ranger ebenso wie die neuen Mitglieder des Wupper-Putzteams über Fauna und Flora, aber auch über die möglichen Gefahren an der Wupper informiert werden sollen.

Oberbürgermeister Andreas Mucke begrüßte die Initiative, die aus dem Kreis der Wupperpaten hervorgegangen ist. Im Abschnitt Rauental hat die Familie Sippel die Patenschaft für einen Abschnitt des Flusses übernommen. Vor zwei Jahren begannen die Kinder der Familie, ihren Eltern nachzueifern und bezeichneten sich selbst als Wupper-Ranger. „Diesen Namen haben wir gerne übernommen. Es ist schön, dass die Initiative von den Rangern selbst ausging. Sie sollen nicht nur dabei mithelfen, dass das Ufer sauber bleibt, sondern auch andere junge Menschen überzeugen, dass sich das Engagement für die Umwelt lohnt. Daher wollen wir den Wupper-Rangern Informationen über den Lebensraum Wupper an die Hand geben“, sagt Andreas Mucke. Mehr als die Hälfte des Ufers sei vom Wupperverband renaturiert worden. Inzwischen ist die zweite Wupper-Putzkolonne im Einsatz. Mucke erinnerte daran, dass alle Teilnehmer der ersten Kolonne den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt geschafft hätten. Arbeit für Paten, Ranger und Putzkolonne gibt es genug, denn der große Wupperputz im März war wegen der frostigen Temperaturen ausgefallen. Infos und Anmeldungen ab 28. April: wuppertal.de