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Die Vision für das Jahr 2018: Der Umbruch ist geschafft

Die Vision für das Jahr 2018: Der Umbruch ist geschafft

Beim IHK-Neujahrsempfang appeliert die Wirtschaft an alle Akteure, den Prozess mitzugestalten. „Traurig“ ist dann eine Vokabel der Vergangenheit.

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p class="text"><strong>Wuppertal. Wenn die IHK zum Neujahrempfang lädt, dann pflegt sie traditionell den Finger in die Wunden zu legen. Am Donnerstag in der Stadthalle vor rund 800 Gästen war es anders: IHK-Präsident Friedhelm Sträter nutzte die Chance, alle Akteure aufzurufen, den Weg der kommenden zehn Jahre gemeinsam mit der IHK zu gehen. "Es lohnt sich, für das Gesamtinteresse unserer Region zu kämpfen", so Sträter. Der IHK-Chef nutzte die Gelegenheit, seine Visionen vom Bergischen Städtedreieck im Jahr 2018 darzustellen. Da beginnt gerade der Kongress "Europas Regionen im Wettbewerb - Erfolgsrezepte einer Großstadtregion zwischen Rheinland und Ruhrgebiet". Und siehe da: Das Bergische präsentiert sich nach einem teilweise schmerzhaften Umstrukturierungsprozess als attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort. Der Döppersberg ist komplett umgestaltet, nur Ältere können sich noch an die traurige Vergangenheit erinnern, als dort der Verkehr brauste, wo jetzt die Menschen flanieren. Schmuddelecken, Dreck, Graffitis sind verschwunden.

Denn die Attraktivität hat sich über die zahlreichen "Business Improvement Districts", in denen sich Händler, Immobilienbesitzer und Dienstleister zusammengeschlossen haben, deutlich erhöht. Vor allem der Bergischen Entwicklungsagentur ist es zu verdanken, dass die Gewerbeflächen gefüllt sind.

Jede Menge neue Produkte stammen aus dem Bergischen - die Kooperation der Uni und der regionalen Wirtschaft trägt eben Früchte. Kein Wunder also, dass das Bergische der innovativste Standort in NRW ist; auch für Wellness-Angebote und Gesundheitsdienstleistungen.

Der Bergische Schulpool, die Bergische Kinderuniversität, Ausbildungsbetriebe mit dem Titel "Premiumpartner der Bergischen IHK", in Sachen Bildung hat sich viel getan im Bergischen.

Und das Tourismuskonzept lockt die Massen. Vor allem mit dem Trassenverbund. Aber auch Online-Buchungen aus China für Besuche im Museum für Frühindustrialisierung, die Bergische Kaffeetafel und Museumsbesuche sowie Schwebebahnfahrten beleben das Tourismusgeschäft immens.