Die Trasse gewinnt

Die Nordbahntrasse erobert die Herzen - und damit auch die sonst so zugeknöpften Taschen der Landespolitiker - wie im Sturm. Auch wenn derzeit noch nicht exakt fest steht, mit wie vielen Millionen Euro aus der Tourismusförderung die Wuppertal Bewegung für die Trasse rechnen darf: Das Signal ist eindeutig.


Mit der Nordbahntrasse treten fast 2000 Wuppertaler den Beweis an, dass es eben doch auf die Menschen in einer Stadt ankommt. Den Beweis, dass Engagement noch immer belohnt wird, wenn es denn effizient geplant wird.

Auf jeden Fall ist jetzt der Weg frei dafür, dass die Nordbahntrasse zum Lückenschluss eines Freizeit- und Wanderwegs zwischen Ruhrgebiet und Rheinschiene werden wird. Sie kann damit einen wichtigen Hebel für mehr Tourismus in der bergischen Region darstellen.


Jetzt ist die Stadtverwaltung in der Pflicht, sämtliche Planungen zu forcieren, die bestehenden Bürokratie-Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Noch in diesem Jahr wollen die Wuppertaler sehen, wie ihre Nordbahn-Trasse Gestalt annimmt - nächstes Jahr soll sie schon ein Publikums-Magnet für Gäste aus dem nahen und fernen Umland sein. Das ist jetzt zu schaffen.