Gut für Wuppertal Die SSG Ronsdorf sammelt Spenden für neues Gebäude

Ronsdorf. · Geplant ist ein zweigeschossiger Ersatzneubau an der Geranienstraße. Darin sollen künftig Versammlungen und Sportkurse stattfinden können.

 So soll der Ersatzneubau an der Geranienstraße aussehen.

So soll der Ersatzneubau an der Geranienstraße aussehen.

Foto: SSG Ronsdorf

Eine neue Halle benötigen die Mitglieder der SSG Ronsdorf schon lange. Doch diese blieb den Mitgliedern bisher seit fast zehn Jahren verwehrt. Jetzt gibt es neue Planungen: ein Ersatzneubau, der den Verlust der damaligen Vereinssporthalle Vogelsholz kompensiert, soll errichtet werden.

„Aber damit wir dieses Projekt finanzieren können, brauchen wir Spenden“, sagt Andreas Göller, der 1993 einer der Mitbegründer des Vereins war. Die SSG Ronsdorf, die als Verein für gemeinnützigen Kinder- und Jugendsport bekannt wurde, hat daher für den Neubau eine Spendenaktion auf gut-fuer-wuppertal.de erstellt.

Innerhalb von vier bis sechs Monaten sollen alle Ersatzneubauten an der Geranienstraße fertig sein. „Ich gehe davon aus, ein realistisches Ziel vor Augen zu haben, auch wenn wir dabei noch auf die endgültige Baugenehmigung warten müssen“, sagt Göller. Ein zweigeschossiges neues Gebäude soll direkt neben dem Aldi-Markt im Ronsdorfer Gewerbegebiet entstehen. „Wir wollen unsere bisherigen Angebote mit diesem Neubau erweitern“, erklärt Göller. Dann können auch Kurse, die bisher noch extern stattfinden, in das neue Gebäude einziehen.

Viele Kurse des Vereins finden aktuell nämlich noch in angemieteten Einrichtungen statt. So zum Beispiel in der Sporthalle an der Blutfinke oder im Bandwirker-Bad. In der neuen Heimat können dann Jiu-Jitsu, Judo und Wirbelsäulengymnastik stattfinden. Neu hinzukommen sollen bald auch Aerobic und Ski-Gymnastik. „Zudem wollen wir den oberen Teil in dem neuen Gebäude für vereinsinterne Besprechungen nutzen“, erklärt Andreas Göller. Auch Jugendsitzungen zum Beispiel könnten dort abgehalten werden.

Nach dem Abriss der Halle Vogelsholz musste der Verein in der Vergangenheit stets kreative Lösungen finden, um den Betrieb zu gewährleisten. Viele Angebote seien durch den Verlust der Halle seinerzeit wegegebrochen, sagt Göller zudem. Unter anderem auch, weil die Idee eines städtischen Hallenneubaus mit Übernahme der kompletten Nutzungszeiten seitens der SSG, nicht umgesetzt werden konnte. Ebenso wurden lange Modul-Containerbauten genutzt, die aber den Verlust der Sporthalle nicht auffangen konnten, sagt Göller. Die brüchigen Modulbauten werden im Zuge des Ersatzneubau-Projekts jetzt modernisiert. Außerdem sollen die Außenanlagen, sowie die Anfahrtsflächen und Parkanlagen umgestaltet werden.

 Die Spendenaktion auf gut-fuer-wuppertal.de ist nur eine von mehreren finanziellen Hilfen, die der Verein braucht, sagt Göller. Denn als Verein mit rein ehrenamtlichen Mitgliedern sei man oft auf Hilfe von außen angewiesen. So seien auch finanzielle Mittel vom Land NRW und der Stadt Wuppertal zur Unterstützung des Projekts wahrscheinlich.

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