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Bauernmarkt: Die Landwirte laden zum Fest

Bauernmarkt : Die Landwirte laden zum Fest

Der Bauernmarkt steigt am Wochenende 10. und 11. September. Die Bauern wollen dabei über Natur und Ernte informieren.

Wuppertal. Ob Milch oder Honig, ob Fleisch, Obst und Gemüse: Frisches und Leckeres aus der Region gibt es am Samstag und Sonntag, 10. und 11. September, beim 19. Wuppertaler Bauernmarkt.

Der Markt wird wie schon im vergangenen Jahr vor dem Stadion am Zoo aufgebaut. Aus der Region gibt es für Besucher frische Produkte zu kaufen, direkt vom Erzeuger oder selbst gemacht.

Für junge Besucher ist ein buntes Kinderprogramm mit Malwettbewerb, einer Strohburg zum Klettern und einem Streichelzoo mit Tieren zum Anfassen geplant.

Dazu kommen Attraktionen für Erwachsene zum Mitmachen, wie das Jagdhornblasen oder das Apfelschälen, bei dem es darum geht, die längste Apfelschale abzuschneiden. Für die Gewinner gibt es unter andrem Freikarten für den Wuppertaler Zoo und andere Preise zu gewinnen. Neben diesen Angeboten wird es auch wieder verschiedene Infostände geben, etwa von der Verbraucherzentrale oder der Station Natur und Umwelt. Am Sonntag werden die Besucher von Oberbürgermeister Andreas Mucke und der Rheinischen Kartoffelkönigin begrüßt. Außerdem gibt es wie in den letzten Jahren wieder „Kanin Hopp“, einen Wettbewerb mit einem Hindernisparcours für Kaninchen.

Die Intention des Bauernmarktes sei es, Verbraucher und Landwirte miteinander ins Gespräch zu bringen, sagt Martin Dahlmann, Vorsitzender der Ortbauernschaft Ost: „Der Bauernmarkt gibt der Ortsbauernschaft Wuppertal die Möglichkeit, ihr Bestehen zu zelebrieren und das Miteinander zu stärken.“

Dahlmann sieht in dem Markt auch die Chance, Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten, aber gerade auch Jugendliche für den Schutz von Natur und Landwirtschaft zu sensibilisieren. Dieses Angebot werde von immer mehr Besuchern des Marktes gern angenommen: „Oft werde ich einfach angesprochen und nach Tipps für den Anbau gefragt.“ Der Landwirt gibt dann gerne darüber Auskunft, wie man zum Beispiel am besten Unkraut behandelt.

Imker beantworten Fragen zu Bienen und Wespen, der Jäger ist ansprechbar für Auskünfte rund um Wild und Waldschutz, die Landwirte informieren auch über ausgestellte Maschinen.

Das Thema Bio liegt nicht nur Tim Neues, dem Vorsitzenden der Ortsbauernschaft West, am Herzen. Er möchte über Biodiversität aufklären, darüber, wie Verbraucher mit biologischer Vielfalt richtig umgehen, wie mit Acker-, Weide- und Nutzflächen sinnvoll zu verfahren ist.

Die Landwirte wollen das jährliche Treffen erneut auch dazu nutzen, um auf Probleme aufmerksam zu machen und Vorurteile auszuräumen. Die Bauern hätten es schwer, angesichts schwieriger Rahmenbedingungen der Politik und Discountpreisen allerorten in der Branche zu bestehen, so Neues. Da sei es keine Überraschung, dass sich die Ortsbauernschaft verkleinere, statt zu wachsen.

Doch alle anwesenden Mitglieder der Ortsbauernschaft seien engagiert bei der Sache, und den Landwirten sei es ein Anliegen, Besucher zu informieren und vom Kauf regionaler Produkte zu überzeugen.