Freizeit und Erholung Die ersten Freibäder in Wuppertal öffnen

Wuppertal · Im städtischen Bad Mählersbeck kann dagegen erst nächstes Jahr wieder geschwommen werden.

 Das Freibad Mählersbeck öffnet erst 2025 wieder.

Das Freibad Mählersbeck öffnet erst 2025 wieder.

Foto: Andreas Fischer

Das Freibad Mählersbeck als einziges verbliebenes städtisches Freibad wird bekanntlich nach der Sanierung erst im kommenden Sommer öffnen können, dennoch hat man mit dem allgemeinen Beginn der Badesaison am 1. Mai auch in Wuppertal die Gelegenheit, unter freiem Himmel zu schwimmen.

Rekord mit 1536
Winterschwimmern

Dann öffnet das Freibad Neuenhof, das neben Vereinsschwimmern auch Tagesgäste zulässt. Los geht ebenfalls die Saison im Freibad Bendahl, dem Vereinsbad der Wasserfreunde Wuppertal. Um dort schwimmen zu können muss man allerdings Mitglied sein.

Die von Fördervereinen betriebenen Freibäder Vohwinkel und Eckbusch öffnen nach technischen Problemen etwas später. In Vohwinkel wird der 11. Mai angepeilt, im nicht beheizten Bad am Eckbusch der 15. Mai. Probleme mit der Heizung gibt es bekanntlich am Neuenhof nicht. Hier kommt die Wärme nach der Gaskrise inzwischen wieder von der oberhalb des Bades liegenden Müllverbrennungsanlage der AWG. Badleiter Dennis Halbach ist zuversichtlich, dass bis zum 1. Mai die angepeilten 26 Grad Wassertemperatur erreicht werden. Die hat das Wasser dort bekanntlich auch in der Wintersaison, die dem Verein diesmal einen Rekord beschert hat. „Mit 1536 Winterschwimmern hatten wir so viele wie noch nie“, freut sich der Vorsitzende des SV Neuenhof, Jörn Dau. Während die Winterschwimmer zwingend einen Saisonpass abschließen müssen, lässt der Verein im Sommer, also ab kommendem Mittwoch, auch Tagesgäste zu. Öffnungszeiten für diese sind von 9 bis 18 Uhr, am Wochenende bis 19 Uhr. Vereinsmitglieder dürfen bereits ab 6.15 Uhr ins Bad und haben Wasserzeit bis 21 Uhr. In der Eröffnungswoche stellt der Verein auf dem Gelände eine Hüpfburg für Kinder auf. „Außerdem gibt es Bratwurst und Getränke“, so Jörn Dau. Bei den Wasserfreunden Wuppertal hat man in der vergangenen Saison sehr von der Erneuerung des Bades profitiert, das bekanntlich nun mit einem Edelstahlbecken ausgerüstet und weitgehend barrierefrei ist. Hier gibt es jetzt neue Fahrradbügel am Eingang, an denen man auch hochwertige Räder festmachen kann, eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gastronomiegebäudes und vier neue Wärmepumpen, durch die sich der Verein deutliche Einsparungen beim Gasverbrach verspricht. Bisher wurde das Beckenwasser allein über eine gasbetriebene Anlage beheizt. Angepeilt ist eine Temperatur von 25 Grad. Um über Nacht einen zu großen Wärmeverlust zu vermeiden, wird einen Folie über das Becken gezogen. Das Anschwimmen steht hier am Mittwoch um 11 Uhr an.

(gh)