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Diakonie kauft ehemaliges Möbelhaus am Hofkamp

Diakonie kauft ehemaliges Möbelhaus am Hofkamp

Rund 700 000 Euro sollen der Kauf und der Umbau zum Verwaltungsgebäude kosten.

Wuppertal. Vom Einrichtungshaus zum Verwaltungsgebäude: In großen Lettern ist das Wort „Diakonie“ am Haus mit der Adresse Hofkamp 63 zu lesen: „Vor allem Büros werden dort eingerichtet“, sagt Diakoniedirektor Dr. Martin Hamburger zur neuen Immobilie im Elberfelder Zentrum — die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur jetzigen Verwaltung an der Deweerthstraße befindet.

Rund 800 Quadratmeter Fläche bietet der markante Komplex am Kreisel Neuenteich, bestehend aus vorgelagertem Flachbau und dreigeschossigem Gebäude mit Durchgang. „Wir haben das Haus Mitte vergangenen Jahres erworben“, so Hamburger.

Geplant sei, die in den vergangenen Jahren größer gewordene Verwaltung zentral am Standort zu bündeln. Die Räume im bisherigen Verwaltungsbau seien schon länger beengt: Durch den Immobilienerwerb könne nun in direkter Nachbarschaft ein Teil der Büros untergebracht werden.

Geplant ist der Umbau vom Möbelzentrum zum Bürogebäude mit Beratungsräumen. Ein Aufzug wird angebaut, um den Zugang barrierefrei zu machen. „Wir investieren in Kauf und Umbau des Hauses rund 700 000 Euro“, sagt Thomas Bartsch, Fachbereichsleiter Betriebswirtschaft bei der Diakonie. Das Bauwerk soll außerdem einen neuen Anstrich erhalten und damit auch zur optischen Aufwertung des Quartieres beitragen.

Im vorderen Teil mit der Schaufensterfläche sollen künftig Besucher des Fachbereichs Seniorenreisen und Freizeiten, Feriencamps und Stadtranderholung empfangen werden. Sie mussten bisher zum Büro in der Ludwigstraße, was insbesondere für Ältere ein eher beschwerlicher Weg bergauf in die Nordstadt gewesen sei. „Die Baugenehmigung ist am Montag gekommen“, sagt Bartsch, „jetzt werden wir mit dem Rohbau starten.“

Im Sommer folge dann die Neugestaltung der Fassade, und laufe alles nach Plan, so sei für Ende dieses Jahres die Inbetriebnahme vorgesehen. Bartsch: „Wir freuen uns sehr und sehen die Investition auch als klares Bekenntnis zum Standort im Elberfelder Zentrum.“