Der Druck beim WSV nimmt zu

Kommentar : Der Druck nimmt zu

Es sind Spiele wie am Samstag, die Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV erfolgreich bestreiten muss, um nicht doch noch früher unter Druck zu geraten, als Spielern und Verantwortlichen lieb sein kann.

Der jugendliche Elan, bei von vorne herein realistischen heruntergeschraubten Saisonzielen, hat die Mannschaft durch die Anfangsphase der Saison getragen. Doch in gleichem Maße wie dieser Bonus und das anfangs vorhandene Spielglück schwindet, scheint die Spieler auch die Zuversicht in die eigene Stärke zu verlassen, wozu diesmal auch taktische Fehler kamen. Die Stärke liegt sicher nicht darin, hinten Beton anzurühren und sich in die eigene Abwehr drängen zu lassen, dafür reicht die Cleverness sowohl in der defensiven Qualität als auch im Konterspiel noch nicht aus. Nun gilt es, schnellstmöglich zu den Anfangstugenden zurückzufinden.

Wie eine stabile Mannschaft auftritt, die an sich und ihr Konzept glaubt, zeigen die Handballer des Bergischen HC fast Woche für Woche. Vergleiche zu ziehen, wäre allerdings unfair. Der BHC ist dank jahrelanger kontinuierlicher Arbeit auf allen Ebenen erstklassig.

guenter.hiege@wz.de

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