Demo-Weihnachten in Wuppertal: Erste Teilnehmer der Gegenkundgebung haben sich versammelt

Unruhige Weihnachten : Demo-Heiligabend in Wuppertal: Erste Teilnehmer der Gegenkundgebung haben sich versammelt

Ein unruhiger Heiligabend steht Wuppertal bevor: Die Partei „Die Rechte“ hat eine Kundgebung angekündigt. Bei zwei Veranstaltungen wollen Bündnisse Wuppertaler Bürger zeigen, dass Rassismus in ihrer Stadt keinen Platz hat.

Insgesamt drei Demos sind für den 24. Dezember angemeldet worden sind. Nachdem die Partei „Die Rechte“ eine Kundgebung am 24. Dezember angekündigt hatte, wurden in der Folge zwei Gegendemos angemeldet worden. Die Polizei rechnet mit Beeinträchtigungen und ist gut vorbereitet, teilte ein Sprecher auf Nachfrage unserer Redaktion mit.

Unter anderem das Bündnis "Kein Naziaufmarsch der Holocaustleugner und Ausländerfeinde an Weihnachten und sonst irgendwann" hat eine Kundgebung gemeldet. Ab 13.30 Uhr rechne der Veranstalter am Wupperfelder und am Alten Markt mit rund 100 Teilnehmern.

Da am Heiligabend das Feiertagsgesetz angewendet würde, müssten alle Kundgebungen bis 16 Uhr aufgelöst werden, hieß es von der Polizei.

Die Polizei richtet ein Bürgertelefon ein

Die Partei „Die Rechte“ hatte zu einer Demo am Berliner Platz geladen (Den genauen Zugweg finden Sie hier). Daraufhin meldeten jetzt insgesamt zwei weitere Bündnisse Gegendemonstrationen an. Die Polizei geht davon aus, dass es zu Beeinträchtigungen des Verkehrs und des öffentlichen Leben kommen kann. Die Beamten werden am 24. Dezember ein Bürgertelefon einrichten.

Für Fragen im Zusammenhang mit allen Versammlungen stehe es ab 10 Uhr unter der Rufnummer 0202-2847111 zur Verfügung.

(red)
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