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Dat Fest mit Alles: Auch Erfolg geht durch den Magen

Dat Fest mit Alles: Auch Erfolg geht durch den Magen

Internationale Köstlichkeiten, viel Musik und kein Regen haben die Veranstaltung zu einem Publikumsmagneten gemacht.

Barmen. Vom Werth bis zum Alten Markt — auch am letzten Veranstaltungstag des größten Festes Wuppertals war die Barmer Innenstadt das Ziel tausender Menschen. Vor allem an den beiden großen Plätzen tummelten sich die Besucher von Barmen live und ließen sich von dem abwechslungsreichen Bühnenprogramm sowie dem besonders ausgewogenen kulinarischen Angebot begeistern.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Volksfest durch diesen neuen Ansatz eine deutliche Aufwertung erfahren und so setzten die Veranstalter auch dieses Mal auf die Vielfalt des Speiseangebots. Fünf Wuppertaler Restaurants hatten ihre Pagodenzelte am Johannes-Rau-Platz aufgebaut — Köstlichkeiten aus fünf verschiedenen Ländern gab es da auszuprobieren. Und das lohnte sich nicht nur für alle Freunde lukullischer Genüsse.

Rainer und Eveline Poeschke von Poeschkes Restaurant in der Elberfelder Nordstadt waren auch im vergangenen Jahr schon mit von der Partie gewesen und wissen das Motto „Barmen is(s)t international“ zu schätzen. „Nach dem letzten Mal hatten wir danach so viele neue Gäste. Viele von ihnen sind heute Stammgäste“, so Eveline Poeschke. Ihre Verkaufsschlager dieses Jahr seien Riesengarnelen und Gambaspieße gewesen. Diese konnten sich die Besucher mit bestem Blick auf die große Bühne vor dem Rathaus auf der Zunge zergehen lassen.

Dort präsentierte sich zum Beispiel der polnische Chor Benedictus, der mit Jazz- und Gospelliedern in den letzten Tag von Barmen live 2014 startete. Auch Gaby Hackenbracht und Birgit Trimmborg hatten sich für Leckeres aus dem Meer entschieden und es sich in einem Strandkorb bequem gemacht. „Den Fokus verstärkt auf die internationale Küche zu legen, das war eine gute Idee. Das einzige Problem ist jetzt, dass man sich nun kaum noch entscheiden kann“, scherzten die beiden Frauen. Mit einem soliden Fischbrötchen seien sie bei ihrer Speisewahl aber keine Experimente eingegangen.

Doch nicht nur das Live-Programm, das sowohl Bewährtes als auch Neues enthielt, und die internationale Küche sorgten dafür, dass „Dat Fest mit alles“ seinem Namen alle Ehre machte. Zusätzlich sorgten am Sonntag die geöffneten Einzelhandelsgeschäfte für eine große Anzahl von Festgästen. „Das ist eine sehr gute Mischung und viele unserer Kunden erzählen uns, dass die Erweiterung des Speiseangebots gut bei ihnen ankommt“, berichtete Softeisverkäufer Abdu Medaissi.

Obwohl der diesjährige Auftakt von Barmen live am Donnerstag sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, war es im Ganzen wieder ein gelungenes Fest.

Die Barmer sind stolz darauf, und brauchen in Sachen Feiern den Vergleich mit Elberfeld nicht zu scheuen. „Ob Feste oder auch der Weihnachtsmarkt, ich habe Barmen schon immer gemütlicher gefunden“, sagte Birgit Trimmborn.