Schulpolitik Alle Schulformen sind gefragt

Wuppertal · 437 Kinder finden keinen Platz an der Gesamtschule.

Die Stadt sieht sich nach der Auswertung der Schulanmeldungen gut aufgestellt. „Wir haben stabile Aufnahmezahlen bei allen Schulformen“, sagt Schuldezernent Stefan Kühn. Im kommenden Schuljahr werden fast alle Kinder ihre Wunschschulform und ihre Wunschschule besuchen können. Der Anmeldeüberhang bei den Gesamtschulen im Wuppertaler Osten zeige, dass die Entscheidung zum Bau einer Gesamtschule in diesem Stadtgebiet richtig sei, so Kühn. Leichte Zuwächse gibt es an den Hauptschulen, die alle zweizügig weitergeführt werden. Den Grund sieht die Schulverwaltung in der gemeinschaftlichen Beratung der Eltern durch die Haupt- und Realschulen. Daraus ergebe sich ein leichter Rückgang bei den Realschulen, die aber auf hohem Niveau bleiben.

950 Fünftklässler werden im kommenden Schuljahr ein Gymnasium besuchen, 938 Gesamtschulen. 768 Kinder gehen auf eine der sieben Realschulen, 253 auf eine der fünf Hauptschulen. „Die Realschulen bleiben mit 26,4 Prozent der Fünftklässler auf einem stabilen Niveau“, erklärt Kühn. Der Wermutstropfen: 1375 Kinder wurden für die sechs Wuppertaler Gesamtschulen angemeldet, davon konnten 938 aufgenommen werden – 437 Kinder erhielten nicht den gewünschten Gesamtschulplatz. ab

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