Fest: Das große Festwochenende naht

Fest : Das große Festwochenende naht

Für den Flohmarkt sind noch Plätze frei. Vohwinkel-Tag und Nachbarschaftsfest locken ebenfalls.

Von Eike Birkmeier

In genau vier Wochen startet das traditionelle Festwochenende im Stadtteil. Mit Flohmarkt, Vohwinkel-Tag und Nachbarschaftsfest wird der Wuppertaler Westen Ende September zur Hochburg für Feierfreudige und Schnäppchenjäger. Letztere kommen beim Vohwinkeler Flohmarkt am 30. September voll auf ihre Kosten. Zwischen Kaiserplatz und Hammerstein werden rund 400 Händler Trödel aller Art anbieten. Die Organisatoren erwarten bis zu 250 000 Besucher. Bereits am vorherigen Samstag dürfte es beim Nachbarschaftsfest auf dem Lienhardplatz und dem Vohwinkel-Tag auf der Kaiserstraße im Stadtteilzentrum voll werden. Dafür laufen bei den Verantwortlichen von Aktion V und der Arbeitsgemeinschaft Vohwinkeler Vereine (AGVV) die Vorbereitungen auf Hochtouren. Besonders viel zu tun hat in diesen Tagen Flohmarkt-Hauptorganisator Frank Varoquier.

„Im Moment herrscht Ausnahmezustand und mein Telefon klingelt zum Teil ununterbrochen“, berichtet er. Dazu müssen die Anmeldungen bearbeitet, das Sicherheitskonzept abgestimmt und die Absperrungen beauftragt werden. „Natürlich ist das viel Arbeit, aber mittlerweile haben wir schon einiges an Routine“, sagt der Vorsitzende des Vereins Vohwinkeler Flohmarkt. Er und seine Mitstreiter organisieren das Trödelspektakel in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal.

Wichtig ist den Veranstaltern, dass sich die Händler rechtzeitig ihren Stand sichern. Immerhin sind es nur noch wenige Wochen, bis sich die Kaiserstraße in eine große Trödelmeile verwandelt. Rund die Hälfte der Plätze ist bereits vergeben. „Die Leute sollten sich sputen, gerade wenn sie einen Wunschplatz haben“, rät Varoquier. Er legt Wert auf ein klassisches Trödelerlebnis. Daher sollen mindestens zwei Drittel der Händler private Anbieter und keine Profis sein. Um die Standpreise stabil halten zu können, wünscht sich Varoquier die Beteiligung weiterer Sponsoren. Außerdem sind ehrenamtliche Helfer willkommen.

Dazu gehört auch das Sicherheitskonzept mit Durchfahrtssperren an den Endpunkten der Festmeile. Erfreulich ist für die Veranstalter, dass es diesmal keine größeren verkehrlichen Behinderungen im direkten Umfeld des Flohmarkts gibt. In den letzten Jahren hatten Straßen- oder Bahnsperrungen auf wichtigen Hauptachsen bei der Anreise für Probleme gesorgt. Das bleibt Händlern und Besuchern diesmal erspart. „Darüber sind wir sehr erleichtert“, sagt Varoquier.

Allerdings ist nahe des östlichen Endes der Trödelmeile der Bereich Eugen-Langen-Straße und Möbecker Straße weiterhin für die Durchfahrt gesperrt. Auch bei den anderen Veranstaltern des Festwochenendes läuft gerade die heiße Phase der Vorbereitungen.

Am Samstag können die Gäste auf dem Lienhardplatz die fröhliche Atmosphäre beim Nachbarschaftsfest genießen. Hier ist die AGVV mit vielen Ständen vertreten. Außerdem wird es ein abwechslungsreiches Musikprogramm auf einer großen Bühne geben. Unter anderem spielt am Samstagabend die Band Treibsand. Schwerpunkt am Sonntag sind die Aufführungen von Schulen, Vereinen und Kindergärten. Neu ist eine Tombola, deren Preise vom Vohwinkeler Einzelhandel gestiftet wurden. „Damit möchten wir zum langfristigen Erhalt des Nachbarschaftsfestes beitragen“, sagt Vorsitzende Nicole Stöcker.

Die Finanzierung sei schwieriger geworden. Derweil stellt sich die Aktion V auf den Vohwinkel-Tag ein. „Wir freuen uns auf ein tolles Fest für Vohwinkel“, sagt die zweite Vorsitzende Annette Raabe. Auch diesmal soll die bunte Leistungsschau der Einzelhändler und Gewerbetreibenden zeigen, was der Stadtteil alles zu bieten hat.

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