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Das größte WSV-Spiel aller Zeiten kommt erst noch

Das größte WSV-Spiel aller Zeiten kommt erst noch

Wuppertaler ist er nicht. Janpeter Meindl kommt aus Remscheid, wo er die ersten 15 Jahre seines Lebens verbracht hat. Seit etwas mehr als 30 Jahren lebt er schon im hessischen Darmstadt. Die Fan-Begeisterung für den WSV aber, die er seinem Vater zu verdanken hat, ist geblieben.

Auch die Zeit fern des Bergischen hat daran nichts ändern können. Im Stadion ist er am Samstag wegen der Entfernung zwar nicht, hat dafür aber beim Auswärtssieg in Offenbach unter der Woche mitgefiebert. "Schwierig, schwierig" findet er es die Frage, ob er an den Klassenerhalt glaubt - mit vier Auswärtssiegen und vier Heimniederlagen hat er diese Saison sowohl Gutes wie ganz Böses gesehen - und stellt sich seufzend als "bedient" dar. Weil er dennoch treu zu Rot-blau steht, ist er der Fan der Woche.

Janpeter Meindl: Das war das 2:2 gegen den 1. FC Köln. Im Frühjahr 1973 war das.

Meindl: Mein Vater hat mich mitgenommen, wegen der Euphorie, die damals war. Seitdem bin ich rot-blau geblieben.

Meindl: Das habe ich nie gesehen, obwohl ich jetzt geschätzt 400 Spiele des WSV live gesehen habe.

Meindl: Gegengerade.

Meindl: (lacht) Oh je, oh je, oh je ... Keiner! Ich bin angestunken.

Meindl: Victor Hugo Lorenzón! Der hat mal wortwörtlich zu mir gesagt: "Beim WSV hat keiner Ahnung vom Fußball, deswegen steigen sie ab." Nach einem Dortmund-Spiel hatten wir ihn zufällig in der Stadt getroffen und da hat er das genauso zu mir gesagt!

Meindl: Der, der uns am 8. Mai in Dresden in der vorletzten Minute den Siegtreffer schießt, sodass wir drin bleiben!

Meindl: Wenn das passiert, dann würde ich nicht mehr zum Fußball gehen!

Meindl: Ich weiß es nicht mehr... 16. Platz. Und weil die Regensburger die Lizenz verlieren, bleiben wir drin.

Meindl: Der beste Zeitpunkt zum Abtreten ist schon lange vorbei. MAK

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