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Coronavirus: Einlasskontrollen vor Wuppertaler Supermärkten

Coronavirus : Sicherheitsmitarbeiter regulieren Kundenzahl in Wuppertaler Supermärkten

Einzelhandelsgeschäfte müssen Abstands- und Hygieneregeln einhalten. In Wuppertal regelt Sicherheitspersonal in einigen Filialen den Kundenstrom.

Supermärkte und Drogerien in Wuppertal haben am Freitag verstärkt Einlasskontrollen eingeführt. Sicherheitspersonal regelt in einigen Filialen, etwa bei DM und Rossmann in der Elberfelder Innenstadt, den Kundenstrom. Kunden werden nicht mehr ins Geschäft gelassen, wenn es zu voll ist. Auch wird auf das Einhalten der Abstandsregelungen an der Kasse geachtet. Die, etwa bei Müller, durch Warenkästen abgeschirmt ist, so dass die Kunden den Kassiererinnen nicht zu nah kommen.

Das Gesundheitsamt ist unterwegs und überprüft die Einhaltung der Abstandsregelung im Einzelhandel. In der Bäckerei Myska in Elberfeld appelliert eine Verkäuferin an die Kunden vor der Theke: „Bitte halten Sie Abstand, sonst wird uns der Laden dicht gemacht.“

Bei Lidl am Otto-Hausmann-Ring braucht es zum Ausladen eines LKW drei Mitarbeiter, um eine Nudellieferung vor kaufwütigen Kunden zu sichern. In der Filiale sind Schutzwände zwischen Kassierer und Kunden errichtet, am Boden kleben Abstandslinien.

Bei Edeka am Otto-Hausmann-Ring achten Sicherheitsmitarbeiter darauf, dass nicht zu viele Menschen ins Geschäft kommen. Am Morgen habe die Grenze bei 150 gelegen, seit Mittag bei 100, sagt ein Sicherheitsmitarbeiter. In der Schlange vorm Geschäft stehen gegen 13 Uhr rund 30 Personen und halten freiwillig Abstand.

Bei Obi dürfen nur zwei Personen zusammen ins Gebäude, was laut einem Leser dazu führt, dass eine dreiköpfige Familie nicht hereingelassen wird.

(neuk/kati/ecr)