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Coronavirus: 17 Prozent Mutationen in Wuppertal

Pandemie : Coronavirus: 17 Prozent Mutationen

Insgesamt wurden in Wuppertal bislang 12 660 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt (Stand Sonntagmorgen). Aktuell sind 434 Menschen infiziert. Als genesen gelten 11 860 Wuppertaler, 366 sind mit oder an Covid-19 gestorben.

In Quarantäne befinden sich 1114 Wuppertaler, davon sind 385 infiziert, 183 Haushaltsangehörige von Infizierten, 241 weitere Kontaktpersonen und 305 in freiwilliger Quarantäne. Die Stadt meldet 53 Neuinfektionen von Samstag. In den vergangenen sieben Tagen gab es 240 Neuinfektionen in Wuppertal, das sind 67,60 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Sozialdezernent Stefan Kühn spricht von einer Seitwärtsbewegung beim Inzidenzwert, der seit einer Woche knapp unter 70 schwanke. „Damit sind wir leider vom angestrebten Inzidenzwert 35 noch weit entfernt“, sagt er. Das Infektionsgeschehen sei diffus. „Die meisten Infizierten können sich ihre Ansteckung nicht erklären.“ Die zweitgrößte Gruppe seien Angehörige von Infizierten, etwa fünf Prozent glaubten, sich bei der Arbeit angesteckt zu haben. Seit Anfang Februar lässt Wuppertal alle positiven Proben des Gesundheitsamts auf Virusmutationen prüfen. Seitdem wurden in 17 Prozent der Proben Mutationen gefunden. Das passe zu den Zahlen des Robert-Koch-Instituts, das von rund 20 Prozent ausgeht, so Kühn. In Solingen sind aktuell 301 Personen infiziert, der Inzidenzwert liegt bei 113. In Remscheid waren am Samstag 110 Personen infiziert, der Inzidenzwert lag bei 62,9.